Forschung

Surrogacy: Pregnant woman

Globale Geographien der Intimität stehen im Zentrum unseres Forschungsinteresses. Unter diesem Label untersuchen wir, wie die globale Verbreitung neuer (reproduktiver) Technologien intime Erfahrungen der Reproduktion, der Sexualität und Liebe verändern. Als feministische Geograph_innen verwenden wir in unserer Forschung eine intersektionale Perspektive. Sie hilft uns zu verstehen, wie unterschiedliche Kategorien der Differenz innerhalb dieser globalen Geographien der Intimität wirksam werden und Machtgeometrien verstärken oder transformieren. 

Zurzeit arbeiten wir an drei unterschiedlichen Themenfeldern, die eng miteinander verwoben sind:

  1. Reproduktive Geographien des Körpers: in vier verschiedenen Forschungsprojekten untersuchen wir, wie neue Technologien der Eizellenspende, Leihmutterschaft, Hymenplastik und Robotik die, wie Adrienne Rich es formulierte "geography closest in – the body", verändern.
  2. Reproduktive Gerechtigkeit und Umwelt: ausgehend von der Idee, dass unsere Körper transkorporeal (Alaimo 2008)  und immer schon mehr als nur menschlich sind, analysieren wir Intra-Aktionen zwischen dem menschlichen Körper, Technologien, Toxinen und der Umwelt.
  3. Affektive, mobile und multi-mediale Methoden: in Zusammenarbeit mit der Forschungsgruppe "Kritische Nachhaltigkeitsforschung" betreiben wir das mLab. Das mLab ist für uns ein experimenteller Raum, in dem wir gemeinsam multi-mediale, mobile und affektive Methoden entwickeln. Im mLab setzen wir uns kritisch mit der Frage auseinander, wie wir intime und affektive Erfahrungen erheben, analysieren und in unserer Forschung darstellen können.