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Kritische Nachhaltigkeitsforschung

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2021

22.01.2021 - Lehre

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"Partnering for Change: Link Research to Societal Challenges"

Neuer Massive Open Online Course (MOOC) vom Netzwerk für transdisziplinäre Forschung (td-net)

In der heutigen Welt stehen wir vor vielen komplexen gesellschaftlichen Herausforderungen. An Forschungsprojekten, die sich mit diesen Herausforderungen befassen, sind oft Akteure und Interessenvertreter aus verschiedenen Bereichen und Disziplinen beteiligt, die ihre eigenen Perspektiven oder ihr eigenes Wissen zu einem Thema zusammenbringen. Dementsprechend sind kooperative transdisziplinäre Ansätze für den Erfolg eines Projekts entscheidend. Studierende, Forschende sowie Vertreterinnen und Vertreter aus der Praxis sollten die Möglichkeit haben, zu lernen, wie man Forschung betreibt, die zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen beiträgt. 
Die Digitalisierung bietet einen einzigartigen Hebel, um den Zugang zu verbessern und die Reichweite in der gesamten Hochschullandschaft weltweit gerecht zu erweitern. Allerdings ist digitales Lehrmaterial zu transdisziplinären Ansätzen bisher kaum vorhanden.


Eine Partnerschaft brachte das Netzwerk für transdisziplinäre Forschung td-net, die Kommission für Forschungspartnerschaften mit Entwicklungsländern, das Schweizerische Tropen- und Gesundheitsinstitut, die Schweizer Universitäten Basel, Bern und Genf, die Fachhochschulen Nordwestschweiz und Luzern, die ETH Zürich und die Hochschule für Lehrerbildung Zug zusammen, um einen Massive Open Online Course (MOOC) zu entwickeln. Das Konzept und die Inhalte des MOOC werden in intensiven Koproduktionsprozessen von Experten der oben genannten Institute erarbeitet. Das MOOC-Format kombiniert Einfachheit und Kreativität, um "eine interessante Geschichte zu erzählen" und durch soziales Lernen zwischen und unter den Lernenden und Pädagogen eine Konversation zu provozieren. 


Der Kurs präsentiert transdisziplinäre Forschung als eine lebendige Erfahrung. Auf der Grundlage eines soliden theoretischen und methodischen Hintergrunds veranschaulichen fünf herausragende Projekte vielversprechende unterschiedliche Wege zum Umgang mit komplexen gesellschaftlichen Herausforderungen. Die Projekte befassen sich mit a) der Gesundheitsvorsorge für mobile Viehhalter, b) der Wasserknappheit in den Alpen, c) der Bewältigung des Niedergangs in einem Bergdorf, d) der Arbeitsmigration und e) dem Umgang mit antimikrobieller Resistenz. 


Ausgehend von diesen Herausforderungen nimmt der Kurs die Lernenden mit auf eine Reise durch die wichtigsten Phasen und Schritte transdisziplinärer Forschungsprojekte. Einige der wichtigen Fragen entlang des Kurses sind: 1) Wie sind das Projekt und seine Ziele umrahmt, 2) welche Akteure sind wichtig und sollten einbezogen werden, 3) welche Formen von Wissen sind wichtig, 3) wie können Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen und gesellschaftliche Akteure interagieren, um relevantes Wissen zu ko-produzieren, 4) welche ethischen Überlegungen ergeben sich in Bezug auf Forschungspartnerschaften, 5) in welcher Weise haben solche Projekte gesellschaftliche und wissenschaftliche Auswirkungen, 6) was sind potenzielle Herausforderungen und Fallstricke und 7) was könnte eine Wissensko-Produktion für Sie, Ihre Arbeit, Ihre Karriere bedeuten? 


Die Einschreibung für diesen kostenlosen Online-Kurs ist ab sofort möglich. Der Kurs beginnt am 22. Februar 2021 und besteht aus sechs Wochen mit insgesamt 30 Stunden Arbeitsaufwand für die Lernenden. Jede Woche besteht aus einer Mischung von Formaten, darunter Videos, Artikel, Diskussionen und Quizfragen. Zielgruppe sind Studierende aus allen Abteilungen, Fachleute und Lehrer. Das gesamte Material, mit Ausnahme der interaktiven Teile, wird das ganze Jahr über zur Verfügung stehen und kann in Vorlesungen, Kurse und Selbststudien integriert werden.

 

22.01.2021 - Lehre

Rückblick HS20 - Vortragsreihe Ökologische Transformationen in Osteuropa

Das Herbstsemester 2020 neigt sich dem Ende zu und die dazugehörige Vortragsreihe 'Ökologische Transformationen in Osteuropa' ist beendet. Wer sich dafür interessiert oder in Erinnerung an die tolle Veranstaltung schwelgen möchte, ist herzlich eingeladen die Homepage zu besuchen. Dort findet man alle Livestreams zum nachschauen und Informationen über Gastvortragenden, sowie die Veranstaltenden.

22.01.2021 - Forschung

Kritische Landforschung. Umkämpfte Ressourcen, Transformationen des Ländlichen und politische Alternativen

Die Schriftenreihe Kritische Landforschung versammelt Beiträge aus Geographie, Soziologie, Planungs- und Politikwissenschaften, die sich mit ländlichen Räumen im Globalen Süden und Norden, deren Transformationen, Repräsentationen und Konflikten auseinandersetzen sowie alternative politische Perspektiven entwickeln. Der Fokus der Reihe liegt auf kritischen Ansätzen, die gesellschaftliche Verhältnisse aus macht- und kapitalismuskritischen, intersektionalen, (queer-)feministischen, dekolonialen, ökologischen oder transnationalen Perspektiven in Frage stellen. Insbesondere in dominanten Diskursen bislang marginalisierte Perspektiven auf das Ländliche bekommen hier ein Forum. In der Reihe werden Monographien und Sammelbände ebenso veröffentlicht wie spezifische Studien und andere Publikationsformate. Die Beiträge richten sich sowohl an Wissenschaftler*innen als auch an Aktivist*innen.


Herausgegeben wird die Reihe von Michael Mießner, Matthias Naumann, Martina Neuburger und Alexander Vorbrugg.

21.01.2021 - Forschung

Negotiating social differences and power geometries among healthcare professionals in a Swiss hospital

Ammann, Carole; Mall, Julia; Richter, Marina; Thieme, Susan (2020). Negotiating social differences and power geometries among healthcare professionals in a Swiss hospital. Gender, Place and Culture, S. 1-23.

Abstract

In this article, we analyse two parallel processes taking place in the Swiss healthcare sector, namely differentiation and standardisation: On one hand, the health sector is increas- ingly characterised by differentiation that originates from the specialisation of training, the differentiation and aca- demisation of nursing, the feminisation of medicine, the migration of healthcare personnel, and the entry of men into nursing professions. In addition, a new generation join- ing the health sector labour force is challenging taken-for- granted notions about health professions. On the other hand, healthcare organisations such as hospitals need to ensure they are functioning well by increasingly relying on standardisation processes such as checklists, standardised protocols, or ethical guidelines. For this paper, we have con- ducted an institutional ethnography of a Swiss acute hos- pital by employing an intersectional analysis. Based on interviews and shadowing, we argue that the social differen- ces between and among nurses and physicians are con- stantly negotiated every day. We demonstrate that those differences lead to power imbalances along the intersec- tional axes of age, gender, place of education, and profes- sional position. Our findings have implications for general debates in health-related fields; for management and organ- izational studies more in general; and in particular for femin- ist labour geographies, as they place debates on work- relations, power, hierarchy, and intersectional social differen- ces into a specific organizational and spatial context.

2020

25.09.2020 - Lehre

Video Freihandelsabkommen

Freihandelsabkommen haben nicht nur Auswirkungen auf die Wirtschaft, sondern auch auf die Umwelt und die Gesellschaft. Mit dem Ziel, Freihandelsabkommen (FHA) nachhaltig gestalten zu können, erarbeiten Geographie-Studierende der Universität Bern im Rahmen des Kurs "Angewandte Integrative Geographie" mögliche Lösungsvorschläge für das FHA der MERCOSUR mit den EFTA-Staaten. Der Lernprozess und dessen Resultate wurden von der Videogruppe festgehalten. Seht euch das an, das ist transdisziplinäre Lehre in Aktion!


19.08.2020 - Forschung

Susan Thieme & Patricia Fry presenting at the Higher Education Summit 2020, Sept 1st

SOLUTION ROOM 2.1 - DAY 2, 15.30 - 17.00 CEST, SOLUTION ROOMS – SESSION 2

  • Thieme, Susan; University of Bern, Switzerland; Fry, Patricia; Wissensmanagement GmbH and ETH Zurich
    "Transformative Learning by Doing: Insights from Teaching the Social Learning Video Method"
    Challenges addressed:  4 – Professional development for sustainability competences; 5 – Students as agents of change; 6 – Co-producing actionable knowledge with society

  • Caviola, Hugo; University of Bern, CDE, Switzerland
    "The Language Compass: Language Reflection as Transformative Learning"
    Challenges addressed: 1 – Values in transformative teaching and research

In this solution room we will have two interventions, both focussing on transformative learning using distinct but nicely complementary tools. Susan Thieme and Patriciy Fry illustrate how the Social Learning Video method can be applied to bridge between actors from science and practice. Hugo Caviola in contrast uses language, more specifically the Language Compass, to make different disciplinary perspectives explicit. Bringing both interventions together, we want to explore how these two approaches can be related to each other, e.g. by pondering questions like what role plays language in videos, could videos help identifying and reflecting about language.

Link to Informations on the Solution Room Presentations

22.07.2020 - Forschung

New political upheavals and women alliances in solidarity beyond “lock down” in Switzerland at times of a global pandemic

Thieme, Susan & Eda Elif Tibet (2020): New political upheavals and women alliances in solidarity beyond “lock down” in Switzerland at times of a global pandemic. Interface: A journal for and about social movements. 12 (1): 199 – 207.

“Because people have to stay home and will be working less they won’t be able to afford their pension in the future. There will be payment gaps. Now the debate is on the interest rates, they are arguing whether people should retire at a later age, why because we are under a crisis and we are all in the same ship, says the authorities. But this is not true we might be at the same sea but not in the same ship. Some of us are journeying in a dingy boat, some in their ships, sailing boats, vessels and luxurious yachts, laborers are already drowning.” (May 17th 2020, Emine Sariaslan)

Interface-12-1-full-PDF.pdf (PDF, 16.6 MB)

22.07.2020 - Lehre

Einführungskurs zum Thema Permakultur

Mila Laager, hat an der Unit Kritische Nachhaltigkeitsforschung des GIUB eine hervorragende transdisziplinäre Masterarbeit zum Thema Permakultur gemacht. Nun gibt sie einen sehr interessanten Einführungskurs, den wir ohne Vorbehalte allen Engagierten empfehlen können. Mehr Informationen dazu unten im Link.

Einführung Permakultur 2020.docx.pdf (PDF, 275KB)

09.06.2020 - Forschung

Call for Abstracts for the 18th Swiss Geoscience Meeting, 6 - 7 Nov. 2020, Zürich

This panel is part of the stream “Materials, nature, politics” (07.11.2020)

Geographies of waste and toxic pollution

Alexander Vorbrugg (University of Bern), Maaret Jokela-Pansini (University of Bern), Carlo Inverardi-Ferri (Queen Mary University of London)

Waste and toxic pollution are recurrently at the focus of academic interest and political controversies. Frameworks such as environmental justice and environmental racism, now fundamental both in political organizing and academic debates, emerged from movements against toxic waste dumps (Bullard 1990). In recent years, waste and toxicants have again become central concerns in the social sciences (Gabrys, 2011; Moore, 2012). Scholars have analysed dimensions of waste such as the emergence of particular material practices (Crang et al., 2013; Lepawsky & Mather, 2011), accumulation regimes (Inverardi-Ferri, 2018), and discourses (Pickren, 2014). They also used waste as a powerful device to bring to light alternative representations of value, labour, and development (Herod et al., 2014).

Research on toxic environments has examined the effects of toxicants on people’s health (Alaimo, 2010; Guthman and Mansfield, 2012), their mobilities (Davies, 2012), as well as the production and use of counter-expertise on toxicants (Boudia and Jas, 2014) and organised ways of resistance against pollution (Holifield et al., 2009). Scholars have called toxic pollution a form of slow violence (Nixon 2011) and argued that toxic sites are mostly located near low-income communities and disproportionally affect racialized and otherwise deprivileged social groups (Vasudevan 2019; Pulido 2017). In geography, there is a growing interest in people’s daily experiences and what living in toxic sites means to the residents (Balayannis, 2020; Tironi and Rodríguez-Giralt, 2017).

We invite theoretical, empirical, and methodological contributions that deal with issues of waste or toxicities or explore intersections between the two fields. Topics may include but are not limited to issues of toxicities/waste in relation to 

  • circulation and flows of waste and toxic substances
  • formal and informal waste economies and management
  • elusiveness and representational challenges of toxic pollution
  • labour, waste, and toxicants
  • questions of scale in what is increasingly framed as a planetary problem
  • activisms and questions of translocal/national responsibility
  • everyday and embodied experiences with toxins/waste
  • ecologies and landscapes
  • methodological approaches

 

Please send your abstracts (up to 300 words) to alexander.vorbrugg@giub.unibe.ch, maaret.jokela@giub.unibe.ch and c.inverardi-ferri@qmul.ac.uk by 30th July 2020.

 

Call for Abstracts: For the 18th Swiss Geoscience Meeting - ETH Zürich (PDF, 45KB)
Link to the Homepage of the 18th Swiss Geoscience Meeting, 6-7 Nov 2020, Zurich
Link to Informations on the Stream "Materials, Natures, Politics"

08.06.2020 - Forschung

Call for Contributions

Feminist research practice in geography: Snapshots, reflections, concepts

The Feministische GeoRundmail is a quarterly electronic newsletter which has grown into a DIY feminist geography journal. It has been initiated as a forum for feminist geographers in Germany, Switzerland and Austria and combines a theme issue format with general news and announcements around feminist geographies. Issues are sent out via an e-mail list (you can subscribe HERE) and available open-access on the AK Feministische Geographien WEBSITE.

For the summer issue 2020 (submission deadline August 15th), we invite short contributions around the topic of feminist research practice in geography. We are looking for interventions, reflection pieces, creative ways to communicate research experiences and conundrums, book reviews, calls for more attention to particular debates, concepts or problems – or any other format you may suggest. Creative writing and visualization are most welcome, but not mandatory.

What motivates us to compile this issue are the many and recurrent conversations on the beauty and rewards, but also the struggles and problems around conducting research in the social sciences. Again and again, these show the importance of upholding exchange on this fundamentally social and political practice. Creating platforms for such exchange is important not least since the stories surrounding the research process often remain invisible in academic texts. It is also important as many of the lively debates and elaborated contributions on questions of power, justice, responsibility, accountability and ethics in feminist geographies, postcolonial studies, participatory action research and other fields yet have to gain full influence on research practice.

Contributions to this issue address  the broader question of politics of field-work or personal snapshots orreflections. Topics may include

  • Surprises in research and the potential of the unforeseen
  • (Im)Possibilities of navigating risks and contingency   in the research process (e.g. with regard to corona)
  • Risks for research participants and responsibilities
  • Positionalities, participation and politics (e.g. who are the ones conducting research, who speaks, who is being represented and how?)
  • Fieldwork and power (e.g. in studying powerful institutions or working with marginalized groups)
  • Fundamental tensions and problems (e.g. what are the limits to (self-)reflexivity and individual coping strategies?)
  • Emerging research styles and methods

 

The call is open for everyone and we encourage submissions by early career researchers and graduate students. We are happy to provide peer-feedback if asked for. There is no strict word limit, but we suggest 1,500 - 3000 words as a useful target for a standard contribution.

For further questions and indications of interest (till July 1st), please send an e-mail to the issue editors s.klosterkamp@uni-muenster.de and alexander.vorbrugg@giub.unibe.ch.

 

Call for Contributions: Feminist research practice in geography - Snapshots, reflections, concepts (PDF, 622KB)

22.01.2020 - Lehre

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"Partnering for Change: Link Research to Societal Challenges"

Neuer Massive Open Online Course (MOOC) vom Netzwerk für transdisziplinäre Forschung (td-net)

In der heutigen Welt stehen wir vor vielen komplexen gesellschaftlichen Herausforderungen. An Forschungsprojekten, die sich mit diesen Herausforderungen befassen, sind oft Akteure und Interessenvertreter aus verschiedenen Bereichen und Disziplinen beteiligt, die ihre eigenen Perspektiven oder ihr eigenes Wissen zu einem Thema zusammenbringen. Dementsprechend sind kooperative transdisziplinäre Ansätze für den Erfolg eines Projekts entscheidend. Studierende, Forschende sowie Vertreterinnen und Vertreter aus der Praxis sollten die Möglichkeit haben, zu lernen, wie man Forschung betreibt, die zur Bewältigung gesellschaftlicher Herausforderungen beiträgt. 
Die Digitalisierung bietet einen einzigartigen Hebel, um den Zugang zu verbessern und die Reichweite in der gesamten Hochschullandschaft weltweit gerecht zu erweitern. Allerdings ist digitales Lehrmaterial zu transdisziplinären Ansätzen bisher kaum vorhanden.


Eine Partnerschaft brachte das Netzwerk für transdisziplinäre Forschung td-net, die Kommission für Forschungspartnerschaften mit Entwicklungsländern, das Schweizerische Tropen- und Gesundheitsinstitut, die Schweizer Universitäten Basel, Bern und Genf, die Fachhochschulen Nordwestschweiz und Luzern, die ETH Zürich und die Hochschule für Lehrerbildung Zug zusammen, um einen Massive Open Online Course (MOOC) zu entwickeln. Das Konzept und die Inhalte des MOOC werden in intensiven Koproduktionsprozessen von Experten der oben genannten Institute erarbeitet. Das MOOC-Format kombiniert Einfachheit und Kreativität, um "eine interessante Geschichte zu erzählen" und durch soziales Lernen zwischen und unter den Lernenden und Pädagogen eine Konversation zu provozieren. 


Der Kurs präsentiert transdisziplinäre Forschung als eine lebendige Erfahrung. Auf der Grundlage eines soliden theoretischen und methodischen Hintergrunds veranschaulichen fünf herausragende Projekte vielversprechende unterschiedliche Wege zum Umgang mit komplexen gesellschaftlichen Herausforderungen. Die Projekte befassen sich mit a) der Gesundheitsvorsorge für mobile Viehhalter, b) der Wasserknappheit in den Alpen, c) der Bewältigung des Niedergangs in einem Bergdorf, d) der Arbeitsmigration und e) dem Umgang mit antimikrobieller Resistenz. 


Ausgehend von diesen Herausforderungen nimmt der Kurs die Lernenden mit auf eine Reise durch die wichtigsten Phasen und Schritte transdisziplinärer Forschungsprojekte. Einige der wichtigen Fragen entlang des Kurses sind: 1) Wie sind das Projekt und seine Ziele umrahmt, 2) welche Akteure sind wichtig und sollten einbezogen werden, 3) welche Formen von Wissen sind wichtig, 3) wie können Wissenschaftler aus verschiedenen Disziplinen und gesellschaftliche Akteure interagieren, um relevantes Wissen zu ko-produzieren, 4) welche ethischen Überlegungen ergeben sich in Bezug auf Forschungspartnerschaften, 5) in welcher Weise haben solche Projekte gesellschaftliche und wissenschaftliche Auswirkungen, 6) was sind potenzielle Herausforderungen und Fallstricke und 7) was könnte eine Wissensko-Produktion für Sie, Ihre Arbeit, Ihre Karriere bedeuten? 
Die Einschreibung für diesen kostenlosen Online-Kurs ist ab sofort möglich. Der Kurs beginnt am 30. März 2020 und besteht aus sechs Wochen mit insgesamt 30 Stunden Arbeitsaufwand für die Lernenden. Jede Woche besteht aus einer Mischung von Formaten, darunter Videos, Artikel, Diskussionen und Quizfragen. Zielgruppe sind Studierende aus allen Abteilungen, Fachleute und Lehrer. Das gesamte Material, mit Ausnahme der interaktiven Teile, wird das ganze Jahr über zur Verfügung stehen und kann in Vorlesungen, Kurse und Selbststudien integriert werden.

 

Innovative co-produced open online course starts March 30, 2020


2019

23.11.2019 - Forschung

Tunnel mit Geleisen

17th Swiss Geoscience Meeting. Fribourg, Switzerland

Teaching visual methodology: Social Learning Video Method as a collaborative practice of learning

Konferenzbeitrag von Prof. Dr. Susan Thieme (GIUB) und Dr. Patricia Fry (Wissensmanagement Umwelt GmbH) im Symposium "Human Geographies: Bodies, Cultures, Societies" anlässlich des Swiss Geoscience Meetings 22./23. November 2019 in Fribourg.

 

Abstract (nur in Englisch)

Our newly established mLab (medialab) at the Institute of Geography (Bern) is a platform where we explore jointly with students the potential of audio-visual research methodologies. The aim of our presentation is a critical reflection on our last semester first time run course on the social learning video method. Our presentation is based on a critical analysis of material 15 generated in the seminar: a content-based video-analysis of the entire course (video records of each meeting), written reflections of the students on the method with specific questions regarding the “visual”, and an in-depth evaluation of the course in exchange with all involved partners. The central idea of the social learning video method (Fry, 2017, 2018; Fry and Thieme 2019) is to address socially relevant problems and work out solutions together (co-production) with civil society, administration and the private sector. The purpose 20 of the SLV method is to map the different actors and to identify, visualize and make accessible their perspectives and their transformation knowledge. In the seminar the students went through a transdisciplinary work process and produced a social learning video on the topic "Access to and practices of mobility using the example of the Thun railway station". The production of the SLV initiated a very strong exchange between the students, the practice partners and the lecturers. The ongoing discussion of the aim of the video, the process of filming (what, whom, when), the discussion of raw material at 25 different stages of the seminar, and the production of the final video (what becomes part of the video and what to leave out) initiated a constant reflection of the process and adaptation whenever needed. One of the main challenges in the seminar was to keep a balance between the introduction to technical skills, a critical reflection on visual methodology and deepening other topical aspects (e.g. mobility, sustainability, transdisciplinary). For the students the biggest achievement was that the practice partners not only closely collaborated throughout the whole seminar but now 30 also use the 12 min video for further processes in their institutions.

Mehr Infos zur Konferenz

22.11.2019 - Forschung

Film VerORTen: Film als Forschungs- und Kommunikationsmedium in der Geographie

Thieme, Susan; Eyer, Philipp; Vorbrugg, Alexander Benjamin (2019). Film VerORTen: Film als Forschungs- und Kommunikationsmedium in der Geographie. Geographica Helvetica, 74(4), pp. 293-297.

Abstract

In this “positioning” we discuss current developments, possibilities and challenges around working with film in and for geography. We describe possibilities that certain conscious and collaborative ways of employing film offer: They point beyond film analysis and are more than a mere add-on to communicate research results, but rather can stimulate new forms of reflexivity and creativity along different steps of research and teaching processes. We further show how the emergence of new digital and physical platforms can enable and support exchange on film and other digital media, using the example of our new media laboratory (mLab) at the University of Bern.

Thieme_Eyer_Vorbrugg_Film_GH_2019.pdf (PDF, 134KB)

29.10.2019 - mLab

Plakat 2nd Global Film Festival

2nd Global Science Film Festival

Wissenschaft auf der Leinwand: Zum ersten Mal findet in Bern das Global Science Film Festival statt. Am Wochenende vom 16. und 17. November 2019 werden im cineMovie 1 (Quinnie) 18 aktuelle Filme gezeigt, darunter 11 Welt- und Schweizer Premieren.

Zum ersten Mal treffen sich in Bern globale Politik und Wissenschaft auf der Kinoleinwand. Das Global Science Film Festival zeigt Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme, die sich mit aktuellen globalen Entwicklungen und Problemen befassen. Das Festival, das erstmals 2017 in Zürich stattfand, wird in diesem Jahr gleichzeitig in Zürich und Bern durchgeführt. Am Festivalwochenende werden 18 Filme aus der ganzen Welt gezeigt zu so unterschiedlichen und vielschichtigen Themen wie Wilderei, Paramedizin, Heiratsmigration, Waldbrände oder die Rolle von Frauen in der Wissenschaft. Bei 11 der Filme handelt es sich um eine Welt- oder Schweizer Premiere.

Eröffnet wird das Global Science Film Festival bereits am Donnerstag, 14. November 2019 um 19.45 Uhr. In Zusammenarbeit mit Ethno Kino wird im Kino in der Reitschule der neue Dokumentarfilm Eldorado des renommierten Schweizer Regisseurs Markus Imhoof gezeigt. Nach allen Vorführungen kann das Publikum in moderierten Gesprächen mit Filmschaffenden, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern ins Gespräch kommen. Am Sonntagabend findet die Preisverleihung statt.

Während Samer Angelone das Festival Zürich leitet, wird es in Bern von Prof. Dr. Susan Thieme zusammen mit dem mLab-Team des Geographischen Instituts der Universität Bern organisiert.

Das Filmprogramm und Diskussionen finden überwiegend in englischer Sprache statt. Filme mit deutschen Untertiteln sind im vollständigen Programm gekennzeichnet.

Das Filmprogramm inkl. Spielzeiten, Hintergründen und Diskussionsgästen wird laufend aktualisiert: www.sciencefilm.ch

 

Festivalkino

cineMovie 1 (Quinnie), Seilerstrasse 4, Bern

 

Preise

Vollpreis: CHF 10

Ermässigt*: CHF 7

Festivalpass: Vollpreis CHF 30 / Ermässigt* CHF 25

Freier Eintritt für Studierende der Universität Bern und Jugendliche bis 18 Jahre bei Kartenabholung bis 30 min. vor Vorstellungsbeginn

* KulturLegi / AHV+IV / Studierende

 

Tickets

Online-Reservation: www.quinnie.ch

Vor Ort oder telefonisch täglich ab 14.00 Uhr: +41 31 386 17 17

Programm (PDF, 422KB)

15.07.2019 - Forschung

Tagung der Deutschen Gesellschaft für Sozial- und Kulturanthropologie zum Thema “Das Ende der Aushandlungen?”

Workshop zu "The (contested) primacy of neoliberal thinking"

Carole Ammann (GIUB), Marina Richter (Fachhochschule Westschweiz) und Susan Thieme (GIUB) präsentieren Resultate aus ihrer Forschung zu Arbeit und sozialen Differenzen im Schweizer Gesundheitssektor.

 

Details zum Workshop

8. The (contested) primacy of neoliberal thinking

Janina Kehr (Universität Bern)

Stefan Leins (Universität Konstanz)

30.09.2019, part 1: 14:00-15:30 p.m. / part 2: 16:00-17:30 p.m., Raum D434

Since the neoliberal turn in the 1970s, concepts of efficiency, productivity, competition, and individual merit have gained importance within and far beyond the realm of economic thought. This trend has been further accelerated by the financial crisis and national as well as supra-national interventions directed toward the implementation of austerity measures, the deregulation of labor markets, and the overall cutting of social welfare. Neoliberal economic thinking and its consequences have thus become an intrinsic part of the organization of everyday lives and the ways societies are conceived of. As a specific body of knowledge, neoliberal thinking has almost become a “natural” and thus non-negotiable way of seeing and understanding the world.

In this workshop, we wish to discuss papers that deal with empirical examples in which the imperative of neoliberal economic thought is shaping the ways our interlocutors think, speak, work, organize themselves and interpret the world around them. Contributions from the realm of the study of markets, healthcare, migration, welfare, the household or any other field are welcome. Conceptually, the workshop aims to draw upon inputs from feminist economic anthropology as well as from the history of knowledge and science. Combining these fields, we hope to develop an understanding of the contested primacy of neoliberal economic thought as a mode of governance that influences most spheres of social life, independent from whether they are perceived as “economic” or “non-economic” in the first place. We thereby wish to gain new empirical insights of how the primacy of neoliberal economic thought seeps into diverse life projects, social relations, and institutional settings. Also, we wish to interrogate how neoliberal knowledge and its consequences distinctly affect individuals and groups as well as their possibilities of negotiation taking into account inequalities along racial, gender, nationality and class lines.

Vortragende:
Julia Pauli (Universität Hamburg):
Never enough. Neoliberal intimacies in Namibian middle class marriages

Veronika Siegl (Universität Bern):
Free to choose? The fragile truths of commercial surrogacy

Andri Tschudi (The Graduate Institute Geneva):
For-profit with a heart? Neoliberal reforms, charity and ethical business in private hospital care in South India

Carole Ammann (Universität Bern), Marina Richter (Fachhochschule Westschweiz) und Susan Thieme (Universität Bern):
“I am a physician, not a scribe” – Impacts of neoliberalism on nurses and physicians

Johannes Lenhard (Max Planck – Cambridge Centre for Ethics, Economy and Social Change):
Champions that disrupt and scale – How VCs are trying to make the new economic world order (and are not always succeeding)

Agathe Mora (University of Sussex):
Rule of law on the dark side of neoliberal accountability in post-War Kosovo

Jon Schubert (Brunel University London):
The fantasy of neoliberal efficiency and frictionless imports in an oil-dependent economy

Discussant:
Stefan Leins (Universität Konstanz)


12.07.2019 - Forschung

Alexander von Humboldt, Marx und die Integrative Geographie

Rist, Stephan (2019). Alexander von Humboldt, Marx und die Integrative Geographie. GeoAgenda, 2, pp. 42-45. Association Suisse de Géographie (ASG)

Eine disziplinär organisierte Wissenschaft kann auf die Probleme der globalen Armut, Ungleichheit, Gewalt, Ressourcendegradation und den damit verbunden komplexen und unvorhersehbaren Veränderungen der Mensch-Naturbeziehungen keine handlungsrelevanten Antworten geben. Die Geographie reagiert darauf mit der Integrativen Geographie. In deren Zentrum steht die inter- und transdisziplinäre Forschung zum Verständnis und der Veränderung gegenwärtiger Gesellschafts-Umweltbeziehungen. Neben der Physischen Geographie und der Humangeographie steht diese dritte Säule der Geographie konzeptionell, theoretisch und methodologisch jedoch am Anfang ihrer Entwicklung (Weichhart 2003). Mit diesem Beitrag wird erstens gefragt, welche Beiträge sich aus der Rückbesinnung auf die Anfänge der ganzheitlich und heute als transdisziplinär verfassten geographischen Humboldtschen Wissenschaftsmethode ergeben (Ette 2002). Zweitens wird aufgezeigt, wo der Humboldtsche Ansatz zu kurz greift und wie die aufgezeigten Lücken durch marxistisch orientierte Ansätze der kritischen Geographie angegangen werden können.

Geoagenda_2019 02-PaperRist.pdf (PDF, 444KB)

07.06.2019 - Forschung

Konferenz der Schweizerischen Gesellschaft für Geschlechterforschung: Violent Times, Rising Protests. Structures, Experiences, and Feelings

Of Things not Seen and Heard. Addressing and Denaturalizing Intersectional Violence

Dr. des. Vanessa Thompson, Dr. des. Alexander Vorbrugg

Abstract (nur in Englisch)

Our presentation draws on and brings into conversation two rather different research projects and activist fields: One is concerned with the coloniality of policing and its intersectional implications in Germany, Switzerland and France, the other with the concurrence of open military confrontation and more drawn out, less spectacular forms of social, economic and political crisis and gendered violence in contemporary Ukraine. Rather than comparing forms of violence, we explore common ground by bringing together the conceptual, representational and political challenges in these projects. In both of them, we encounter forms of violence that often seem to remain strangely elusive for those who do not encounter or experience them directly, and sometimes difficult to communicate in political work. We reflect on different forms of elusiveness here, and elaborate on the ways in which activist projects address them as a representational and political challenge. We discuss different ways and means of addressing violence, and focus particularly on digital technologies and methods, intersectional forms of memory making and witnessing, and their potential to turn violence visible and to connect intersectional stories and struggles across time and space. Finally, we discuss in how far such struggles and analyses do and should reach beyond violence in order to not further naturalize it, and to work towards nonviolent possibilities and futures.

Keywords: racism, police violence, militarism, slow violence, representation, intersectional political strategies, nonviolence
Research Discipline: Gender Studies, Sociology, Human Geography
Research Theme: Political Violence, Symbolic and Epistemic Violence

  • Vanessa E. Thompson is a postdoctoral researcher at the Institute of Sociology at Goethe-University Frankfurt, and a visiting lecturer at GeStiK (Gender Studies) at the University of Cologne
  • Alexander Vorbrugg is a postdoctoral researcher at the Institute of Geography at the University of Bern.

Contact: thompson@em.uni-frankfurt.de or alexander.vorbrugg@giub.unibe.ch

 

Konferenzbrochüre (PDF, 396KB)

03.06.2019 - Forschung

Migration and Sustainable Mountain Development: Turning Challenges into Opportunities

Bachmann, F., Maharjan, A., Thieme, S., Fleiner, R., & Wymann von Dach, S., eds. 2019. Migration and Sustainable Mountain Development: Turning Challenges into Opportunities. Bern, Switzerland, Centre for Development and Environment (CDE), University of Bern, with Bern Open Publishing (BOP). 72 pp.

Foreword

People living in mountain areas have long used migration as a strategy to make optimal use of natural resources, ensure food security, strengthen their social and economic networks, and fulfil personal aspirations. Even today, migration continues to be an adaptive response to environmental, societal, economic and political pressure. Experience from around the world shows that labour migration can help to reduce poverty and diversify livelihoods in mountains and beyond, but its success is determined by several factors. Which member of the household is migrating and under what conditions, and how effective is the transfer, management and investment of remittances?

Across the globe, migration from rural mountain areas has reached such a scale that depopulation and the seasonal absence of people of working age are widespread. This can have far-reaching consequences for the lives of those who stay behind, for the social fabric of mountain communities, and for the management of mountain ecosystems. Understanding why people migrate as well as the social, economic and ecological consequences of their action is key to enhancing the benefits and addressing the downsides of migration in mountain areas.

This issue of the Sustainable Mountain Development Series focuses on the situation in rural areas, where about 70 percent of mountain people still live. It seeks to provide insights into the complex migration processes and the resulting opportunities and challenges for mountain communities and regions. It also presents a selection of good practices that contribute to sustainable development in rural mountain regions, either by reducing people’s distress at leaving the mountains or by facilitating positive outcomes of migration. The publication concludes with a set of policy messages that outline how migration can be integrated into policyand decision-making effectively, to promote the sustainable development of rural mountain areas.

We hope that with this publication we can contribute to strengthening the benefits and reducing the drawbacks of migration for rural mountain people.

The editors Felicitas Bachmann, Amina Maharjan, Susan Thieme, Renate Fleiner, Susanne Wymann von Dach

 

Also in this publication: 

Thieme, Susan and Asel Murzakulova (2019): Migration, multilocality and the question of return in Kyrgyzstan. In: Bachmann, F. et al. eds. Migration and Sustainable Mountain Development: Turning Challenges into Opportunities. Bern. CDE and Bern Open Publishing: 30-31.

publication as full-text file (PDF, 76 pages, 8.4 MB)

17.05.2019 - Forschung

Study of Marc Weisbrod and Jeffry Sachs: Sanctions of US on Venezuela caused + 40'000 deaths

Worried, as I suppose (hope) many of you are about the coup attempt in Venezuela, I came across the attached interesting scientific study about the death-toll of the sanctions imposed by the US on Venezuela. The study titled: “Economic Sanctions as Collective Punishment: The Case of Venezuela” was carried out by the CENTER FOR ECONOMIC AND POLICY RESEARCH (CEPR). Co-authors are Mark Weisbrot and the well-known Jeffrey Sachs, also prominently advocating sustainable development. As the disrespect of international law and human rights has become an important new dimension of sustainability, I think this study allows to infer that sanctions are also a major threat to sustainability. We should consider this as an argument when referring to the difficulties South America is facing right now.

The authors’ main conclusion is:

“We find that the sanctions have inflicted, and increasingly inflict, very serious harm to human life and health, including an estimated more than 40,000 deaths from 2017–2018; and that these sanctions would fit the definition of collective punishment of the civilian population as described in both the Geneva and Hague international conventions, to which the US is a signatory. They are also illegal under international law and treaties which the US has signed, and would appear to violate US law as well.”

Unfortunately, this important information doesn’t get any coverage in the mainstream media, so that the dissemination is up to us!

April 2019, Mark Weisbrot and Jeffrey Sachs

03.05.2019 - Lehre

Masterarbeit von Mia Laager

Die Bauernzeitung berichtete über die Präsentation der Masterarbeit von Mila Laager zu Permakultur in der Schweiz.

 

Jil Schuller, Bauernzeitung, 03.05.2019

02.05.2019 - mLab

Film aus dem Filmkurs für das 2nd Edition of the Urban Audiovisual Festival in Lissabon ausgewählt

Der Film von Julian Seiler und Florian Seifert ‚Velosituation in Bern‘ wurde für das Festival 2nd Edition of the Urban Audiovisual Festival in Lissabon ausgewählt.
Der Film entstand im Rahmen Filmkurses Film und Geographie im HS18 unter der Leitung von Philipp Eyer. Das Festival findet vom 28. – 30. Juni 2019 statt und wird von den Soziologie-Instituten der Universitäten Lissabon und Porto sowie dem CICS.NOVA interdisciplinary center for social science organisiert.


09.04.2019 - Forschung

Podiumsdiskussion am 20. Mai an der Universität Zürich: Was alle bewegt – Zur heutigen Debatte über die Migration

Daniel Binswanger, «Republik»
Doris Fiala, Nationalrätin
Prof. Dr. Sitta von Reden, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Prof. Dr. Susan Thieme, Universität Bern
Prof. Dr. Andreas Victor Walser, Universität Zürich
Christian Wenaweser, Botschafter des Fürstentums Liechtenstein bei der UNO, New York

Organisation: Kommission UZH Interdisziplinär (UHZ-i)

Universität Zürich, Zentrum
Rämistrasse 69
Raum SOC-1-106
Montag, 20.05. 18.15 bis 20.00 Uhr
Eintritt frei

Rinvorlesung Migration Universität Zürich (PDF, 386KB)

01.03.2019 - Forschung

Social Differences among Nurses and Physicians in Switzerland: An Intersectional Perspective

Ammann, Carole; Thieme, Susan; Richter, Marina (2019). Social Differences among Nurses and Physicians in Switzerland: An Intersectional Perspective. GeoAgenda(2019/1), S. 18-21. Verband Geographie Schweiz (ASG)

The specialisation of physicians but also of nurses is steadily increasing. What kind of tasks a person accomplishes within a hospital does not only depend on formal qualifications, but also on social categories such as gender, age, and migration as well as informal skills like work experience, language knowledge or one’s assertiveness.

Geoagenda_2019 01.pdf (PDF, 3.4 MB)

22.02.2019 - mLab

Film schneiden im mLab

Einführungsveranstaltungen mLab im FS19

Alle Mitarbeitende und Studierende, die das mLab (Kameras, Schnittplätze, etc.) benutzen wollen, sind eingeladen an einem der Termine teilzunehmen (siehe unten). Es wird eine kurze Einführung in die Kameras und Mikrofone geben, so dass dann die Infrastruktur des mLab genutzt werden kann.

Nächste Termine: 27. Februar 13:30-14:30 Uhr & 26. März 15:00-16:00 Uhr & 8. Mai 13:30-14:30 Uhr

Weitere Infos finden Sie auf ILIAS: https://ilias.unibe.ch/goto_ilias3_unibe_crs_1328869.html


16.02.2019 - Forschung

Bolivien hat geringe Staatsverschuldung dank Umverteilungspolitik

Beitrag von Prof. Dr. Stephan Rist zur wirtschaftlichen Situation von Bolivien und den «proceso de cambio»

Ausschnitt aus dem Artikel

" Die Ökonomische Kommission für Lateinamerika und die Karibik (CEPAL) hat auf die in der Region seit 2016 steigende Staatsverschuldung hingewiesen. Die öffentliche Verschuldung auf der Regionalebene ist von 2016 bis 2018 von 29.6 auf 41 Prozent des Bruttoinlandproduktes (BIP) gestiegen. Diese Daten umfassen sowohl die internen wie auch externen Staatsschulden. In ihrem Rückblick auf die wirtschaftliche Situation im Jahr 2018 hebt die CEPAL hervor, dass Bolivien durch eine vergleichsweise niedrige Staatsverschuldung von lediglich 33 Prozent des BIP die positive Ausnahme darstellt - trotz massiver Investitionen in den Ausbau von Infrastruktur und Sozialleistungen. Mit 33 Prozent Staatsverschuldung liegt Bolivien nicht nur deutlich unter dem regionalen Durchschnitt, sondern rangiert auch deutlich unter dem Richtwert der Gemeinschaft Andiner Länder (CAN), welche eine maximale Staatsverschuldung von 50 Prozent empfehlen. Die deutlich angestiegene Gesamtverschuldung wird mit dem überproportionalen Anstieg der Staatsverschuldung der grossen Wirtschaftsmächte Brasilien und Argentinien erklärt: Deren Gesamtschulden beliefen sich 2018 auf 77 Prozent des BIP. Berücksichtigt man, dass in den Jahren 2015 und 2016 sowohl Dilma Rousseff als auch Christina Kirchner die Macht an die neuen, neoliberal orientierten Präsidenten abgeben mussten, ergibt sich eine interessante Schlussfolgerung: Die Daten bezeugen eindrücklich, dass die umverteilungsorientierte Wirtschafts- und Sozialpolitik von Bolivien viel besser zu einer nachhaltigen Wirtschaftspolitik passt, als die drastische neoliberale Austeritätspolitik, die in den Volkswirtschaften von Brasilien und Argentinien – vor allem zu Lasten der ärmeren Bevölkerungsteile - durchgezogen wird."


11.02.2019 - Forschung

Newsletter UNESCO Chair

Der UNESCO Lehrstuhl «Natur- und Kulturerbe für nachhaltige Gebirgsentwicklung» fördert die Forschung und den Erfahrungsaustausch u.a. auf den Gebieten Naturschutz, erneuerbare Ressourcen, Schutzgebietsmanagement, nachhaltiger Tourismus, Kultur, Traditionen und Regionalentwicklung. Der Lehrstuhl wird vom Managementzentrum UNESCO-Welterbe Jungfrau-Aletsch (SAJA) gemeinsam mit dem Geographischen Institut (GIUB), dem Zentrum für Entwicklung und Umwelt (CDE) der Universität Bern sowie dem Forschungszentrum für Raumentwicklung (CETRAD) in Nanyuki, Kenya betrieben. Die Aktivitäten konzentrieren sich auf die Welterbe-Regionen Swiss Alps Jungfrau-Aletsch und Mount Kenya sowie auf ein potentielles Naturerbe- oder Park-Gebiet in Coyhaique, Chile.


01.02.2019 - mLab

Science Film Festival Plakat

Prof. Dr. Susan Thieme im Direktorium der Science Film Academy

Die von Schweizer Wissenschaftler_innen initiierte Science Film Academy organisiert seit 2017 jährlich das Global Science Film Festival. Dadurch soll der konstruktive Dialog zwischen Filmemachern, Wissenschaftlern und der Gesellschaft über globale gesellschaftliche Herausforderungen gefördert werden. Vom 15.-17. November 2019 findet das Festival zum ersten Mal auch in Bern im Quinnie Cinema statt.

Das Global Science Film Festival prämiert Arbeiten in folgenden drei Kategorien:

Feature-length Documentary & Fiction Film (50 minutes or more)

II. Short Film (documentary, fiction, animation and musical videos) (up to 50 minutes)

III. Scientists-as-Filmmakers (up to 30 minutes)

 

Die Einreichefrist für Festival-Filme endet am 01. März 2019

Details zum Festival, den Einreichekriterien und der Science Film Academy unter: www.sciencefilm.ch


08.01.2019 - Lehre

Neue Lehrveranstaltungen

Die Unit Geographie und Nachhaltige Entwicklung bietet im Frühlingssemester 2019 Lehrveranstaltungen in neuem Format für Masterstudierende an.

Sustainable Regional Development (KSL: 10908)

Migration and mobility is a key feature in the 21st century. Debates range from migration and innovation, to humanitarian crisis up to anti-immigrant sentiments. But, who is a migrant, why does migration matter, for whom and how; is there a difference between mobility and migration? This lecture takes a sustainability perspective and explores interlinkages between mobility, migration and sustainability by looking at questions of definitions and data sources in migration debates, social protection, decent work and labour migration, technology and migration infrastructures, citizenship and rights. We will critically discuss a wider range of conceptual debates, how they relate to empirical research as well as practical implications and policy debates and will broaden our understanding to what extent migration and sustainability are compatible and/or contradictory.

The lecture follows the model of “inverted classroom”. Students are requested to invest 40-60 min for preparatory work for each lecture. During the classroom we will discuss topics and your questions in greater depth. Students will have to actively contribute to the lectures with e.g. their questions, short presentations, moderations, peer feedbacks for students.

Examination:
Students will have to fulfill smaller tasks during the lectures.
NO grades are granted, only pass/fail.

 

Seminar "Nachhaltige Entwicklung" (KSL: 423800)

Das Seminar kombiniert die Themen Nachhaltige Entwicklung im Kontext von Mobilität (Bsp. Kanton Bern) und transdisziplinäre Methoden am Beispiel von Social Learning Videos (SLV).
Transdisziplinäre Forschung hat sich gesellschaftlich relevanter Probleme angenommen und erarbeitet Lösungen gemeinsam (Ko-produktion) mit der Zivilgesellschaft, Verwaltung und der Wirtschaft. Dazu wurden partizipative Methoden wie die Social Learning Video (SLV) Methode entwickelt. Grundgedanke ist die Unterscheidung zwischen System-, Ziel- und Transformationswissen und das nachhaltige Entwicklung nur durch konkretes Handlungs- respektive Transformationswissen möglich ist. Mit der SLV - Methode gelingt es bereits erfolgreiches Transformationswissen zu ermitteln und mit Hilfe von Videos in den Netzwerken der Zielgruppe weiter zu vermitteln.
Dem transdisziplinären Forschungsverständnis folgend, arbeiten die Studierenden von Beginn an eng mit dem Praxispartner zusammen und werden den Forschungsgegenstand gemeinsam formulieren.
Ergebnis des Seminars wird es sein, dass die Studierenden einen transdisziplinären Arbeitsprozess durchlaufen und dabei zum Thema „Zugang und Praktiken von Mobilität im Kanton Bern“ ein Social Learning Video produzieren, dieses dem Praxispartner präsentieren, gemeinsam diskutieren und diesen Prozess kritisch reflektieren.

Gesamtnote setzt sich aus einem Teil Einzelarbeit und einem Teil Gruppenarbeit zusammen.
Durchgängig aktive Mitarbeit und Engagement in der Zusammenarbeit mit dem Praxispartner sind Voraussetzung für das Gelingen des Seminars.