Aktuell

6. Oktober 2021

Preis für Hochschullehre 2021 für das Fach Geographie

Susan Thieme (GIUB) und Patricia Fry (Berner Fachhochschule Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften HAFL) gewinnen den Preis für Hochschullehre 2021 für das Fach Geographie. Der Preis wird vom Verband für Geographie an deutschsprachigen Hochschulen und Forschungseinrichtungen VGDH verliehen. Die (digitale) Preisverleihung fand am 6.10. während der  #GeoWoche2021 statt (Link).

Das preisgekrönte Seminar ‘Kritische Nachhaltigkeitsforschung: Semesterstopp Bahnhof Olten’ kombinierte die Themen Nachhaltigkeit, Mobilität und soziales Lernen. In enger Zusammenarbeit mit Vertreter*innen der SBB und weiteren Praxispartner*innen bekamen die Studierenden am Fallbeispiel Bahnhof Olten Einblick in Aushandlungen über die zukünftige Rolle und Gestaltung von Bahnhöfen. Diese ‘Mobilitätshubs’ sind Orte an denen Nachhaltigkeitsfragen wie Zugang zu und Nutzung von Mobilität für Bevölkerungsgruppen, Mobilitätsinfrastruktur und Teilhabe an Entscheidungen ausgehandelt werden.

Die Social Learning Video-Methode machen Transformationswissen verschiedener Akteur*innen zugänglich und lösen im Prozess der Videoerarbeitung und der Nutzung des Endproduktes weitere soziale Lernprozesse aus. Die Sprachen der Protagonist*innen, ihre Sichtweisen und Arbeitskontexte sind unmittelbar erfahr- und reflektierbar. Durch die Gleichzeitigkeit von Bild und Ton kann auch sogenanntes implizites Wissen besser vermittelt werden. Im Seminar durchliefen die Studierenden den ganzen Entstehungsprozess eines Videos von der Ermittlung relevanten Transformationswissens durch Gruppendiskussion und Interviews bis zur Sichtung und Kommentierung des Rohschnitts, dem Einsatz der Videos mit Praxispartner*innen und dem Begleiten von sozialen Lernprozessen.

(Link zum Social Learning Video)

15. Oktober 2021

Buch-Cover

Prinzipien, Strukturen und Praktiken geographischer Hochschullehre

Sammelband von Jeannine Wintzer, Ivo Mossig und Angela Hof erschienen

In insgesamt 30 Kapiteln stellen sich über 50 Fachpersonen aus der Geographie drei zentralen Fragen:

  • Unter welchen Bedingungen studieren Geographiestudierende zu Beginn des 21. Jahrhunderts?
  • Wie muss geographische Hochschullehre erfolgen, damit Studierende nachhaltig lernen können?
  • Wie werden aus Geographiestudierenden entscheidungsfähige Akteure zur Lösung der vielfältigen gesellschaftlichen Herausforderungen?

Die Beiträge zu den Themenschwerpunkten Prinzipien, Strukturen und Praktiken sollen angehende und etablierte Geographielehrpersonen unterstützen, Geographie zeitgemäß zu unterrichten.
Im Zuge dessen werden die wechselvolle Geschichte der Geographie und die strukturellen Konsequenzen der Bologna-Reform mit ihrer Modularisierung und Internationalisierung ebenso diskutiert, wie Einblicke in aktuelle Lehr- und Lernpraktiken innovativer Hochschullehre in der Geographie geboten werden.

 

Bestellformular (PDF, 660KB)

30. Oktober 2021

Flyer Arbeitskreis

Neue Homepage ‹Arbeitskreis Qualitative Methoden›

Der Arbeitskreis bringt Vertreter*innen der Geographie sowie der raumsensiblen Sozial- und Kulturwissenschaften zum Gespräch und Austausch zusammen. Wir laden alle ein Mitglied zu werden, die Interesse an gesellschaftlichen Raumfragen und deren methodischen Erforschung haben. Der Arbeitskreis zielt auf die Präsentation, Entwicklung, Anwendung und damit auf den Transfer Qualitativer Methoden in die Geographie und raumsensible Sozial- und Kulturforschung ab. Der Arbeitskreis ist strukturell der Deutschen Gesellschaft für Geographie (DGfG) zugeordnet.

22. November 2021

Preisverleihung

GIUB gewinnt den Prix Lux 2021 – die jährliche Auszeichnung der Universität für Chancengleichheit

Die Universität Bern honoriert Engagement für Chancengleichheit und zeichnet dieses Jahr das Geographische Institut (GIUB) aus: für sein langjähriges Einstehen für Chancengleichheit und seine Pionierleistungen für eine inklusive Wissenschaftskultur. Der universitäre Chancengleichheitspreis Prix Lux wurde am 21. November 2021 zum fünften Mal verliehen – erfreulicherweise wieder vor Publikum, was 2020 pandemiebedingt nicht möglich war. Auch in diesem Jahr ging eine breite Palette an Nominationen ein, die Jury hatte die Qual der Wahl. Der Preis wurde von Gleichstellungspreis zu Chancengleichheitspreis umbenannt, um neben der Gleichstellung von Frauen und Männern der Wichtigkeit einer allgemeinen Diversität Rechnung zu tragen.

In diesem Jahr erhält das GIUB den Prix Lux für die umfassenden Bemühungen eine inclusive Wissenschaftskultur zu schaffen. Seit mehr als zehn Jahren engagiert sich das GIUB in vielfältiger Art und Weise und wir implementieren eine Reihe von Massnahmen, die zu einem kulturellen und institutionellen Wandel hin zu mehr Geschlechtergerechtigkeit führen. Es gibt aber auch noch viel zu tun, z.B. wie man Teilzeit-Arbeit und steigende Arbeitsbelastung unter einen Hut bringt, wie man Job-Sharing Bewerbungen evaluiert und wie man Institute wie das GIUB für alle zugänglicher machen kann.

Die Universität Bern berichtet über die Preisverleihung im Uni Aktuell unter diesem Link.

Die GIUB Gleichstellungskommission bedankt sich bei allen Studierenden und Mitarbeitenden für die Unterstützung in all den Jahren.

25. Januar 2022

Vom Feld in Bach und ins Grundwasser: Pflanzenschutzmittel, ihre Auswirkungen und mögliche Lösungsstrategien

Dr. Christian Stamm, EAWAG, Dübendorf
Geographische Gesellschaft Bern
(18.15 – 19.30 Uhr, nur online über Zoom: Link)
Um via Zoom teilzunehmen wird ein Passwort benötigt: 246711
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26. Januar 2022

Dissertationsvortrag am GIUB

  • James Adam Natia
    «The politics of decentralization in Ghana: Impacts on natural resource management, sustainability and gender relations»
    (12.15 Uhr, Hörraum 002, GIUB)