Aktuell

17. Juli 2019

Teilnehmende Fishbowl-Diskussion

Mehr oder weniger? Raumentwicklung braucht Postwachstum!

Die Sinnhaftigkeit von kontinuierlichem materiellem Wachstum wird auch in den Raum- und Planungswissenschaften zunehmend in Frage gestellt und es werden Alternativen zur Wachstumsorientierung gesucht. Am 27. und 28. Juni 2019 haben sich in Kassel 180 Expert*innen aus Wissenschaft, Planungspraxis und der Zivilgesellschaft mit der Frage beschäftigt, wie eine Raumentwicklung aussehen kann, die nicht mehr auf ökonomisches bzw. quantitatives Wachstum ausgerichtet ist.

Ebenfalls am Austausch beteiligt waren Forscherinnen des Projekts «Wege aus der Wachstumsabhängigkeit in Schweizer Berggebieten: Das Potenzial sozialer Innovationen» (www.sozinno.unibe.ch) an welchem das Geographischen Institut, das Zentrum für Regionalentwicklung (CRED) und die Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) beteiligt sind.

Pressemitteilung (PDF, 867KB)

25. Juli 2019

Auszeichnung für Carolin Schurr und Elisabeth Militz

Carolin Schurr und Elisabeth Militz wurden mit dem «Ashby-Preis» für die innovativsten Arbeiten des «Economy and Space Journal» EPA (Kalenderjahr 2018) für ihre Arbeit «The affective economy of transnational surrogacy» ausgezeichnet.

30. Juli 2019

Raphael Neukom im Fernsehen SRF

Aktuelle Klimaerwärmung globaler und schneller als frühere Warm- und Kaltphasen

Im Unterschied zu vorindustriellen Klimaschwankungen erfolgt die gegenwärtige, vom Menschen verursachte Klimaerwärmung auf der ganzen Welt gleichzeitig. Zudem ist die Geschwindigkeit der globalen Erwärmung so gross wie nie seit mindestens 2000 Jahren. Das zeigen zwei von Raphael Neukom vom Geographischen Institut geleitete Studien. Vor dem Menschen prägten Vulkanausbrüche das Klima, so am Ende der «Kleinen Eiszeit» im 19. Jahrhundert, wie ein weiterer Artikel aus dem Institut zeigt. Die drei Artikel erschienen gleichzeitig in «Nature» respektive «Nature Geoscience» und lösten weltweites Medienecho aus.

8. August 2019

Entdeckung der bisher ältesten bekannten Hochgebirgssiedlung

Ein Felsüberhang auf fast 3’500 Metern Höhe im heutigen Äthiopien ist bereits vor über 40’000 Jahren dauerhaft von steinzeitlichen Jägern besiedelt worden. Es handelt sich somit um die bisher älteste prähistorische Wohnstätte in einem Hochgebirge. Das zeigt eine neue Studie einer internationalen Forschungsgruppe unter Beteiligung der Universität Bern.

Medienmitteilung (PDF, 125KB)

2. Oktober 2019

Referat: «Modelling of urban climates»

Jan Remund (Meteotest)
Kolloquium der Gruppen Klimatologie, Klimafolgenforschung und Fernerkundung
(14.15 – 15.15 Uhr, Seminarraum 324, Mittelstrasse 43 / Uni Mittelstrasse)

3. Oktober 2019

Präsentation der Ergebnisse der Studie über die ‹Slow University› am GIUB

Dr. Patricia Felber
GIUB Kommission für Gleichstellung
(14.00 – 15.30 Uhr, Raum 302, GIUB)

Einladung (PDF, 621KB)

15. Oktober 2019

Referat: «Zwischen Orient und Okzident / Die Seidenstrasse in historischer Zeit»

Prof. Dr. Rudolf A. Mark, Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr, Hamburg
Geographische Gesellschaft Bern
(18.15 – 19.30 Uhr, Grosser Hörsaal 001, GIUB)
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29. Oktober 2019

Das «smart home» als ökologisches Wohnexperiment

Nadine Marquardt (Universität Bonn)
Berner Humangeographisches Kolloquium
«DIGITAL GEOGRAPHIES»
(12.15 – 13.45 Uhr, Raum 002, GIUB)