Archiv

Laufendes Jahr

 

 

7. Mai 2024

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THE SPIRIT OF BERN 2024: Energiezukunft Schweiz

Bettina Schaefli hält an der diesjährigen Veranstaltung in der ‹Breakout Session 4: Wie schliessen wir die Winterstromlücke?› ein Referat mit dem Thema: Wasserkraft – die wichtigste Energiequelle der Schweiz

Weitere Informationen: Link

Anmeldung / Tickets: Link
 

27. März 2024

Filmplakat «The Invisible»

The Invisible. Modern Slavery in Europe

Filmvorführung & Diskussion
Im Anschluss an die Filmvorführung folgt eine Diskussion zwischen Sven Rufer, Nora Komposch, Sarah Schilliger und Noah Ramos.

Kino in der Reitschule, Neubrückstrasse 8

Weitere Informationen (PDF, 1.0 MB)

 

 

19. März 2024

Stadt und Land Cover

Neuer GB-Fachbeitrag «Stadt und Land» erschienen

Wenn sich im aktuellen politischen Diskurs Gräben zwischen «Stadt» und «Land» öffnen und vertiefen, nicht nur in der Schweiz, auch in Europa, etwa in Deutschland, Polen oder Frankreich, fragt man sich, wie mit diesen Kategorien in der heutigen Zeit ein Land erklärt, gespalten oder sogar destabilisiert werden kann. Dieses Essay zu „Stadt und Land“ verfolgt zwei Ziele: Einmal soll in einer kulturhistorischen Perspektive aufgezeigt werden, woher das Begriffspaar kommt, und wie es sich über die Zeit bis in die Gegenwart immer wieder bedeutungsvoll auflädt. Zum andern fällt der Blick speziell auf die Schweiz, wo der Stadt-Land Konflikt als historisch bedeutendster diagnostiziert wird, wobei er sich gerade wieder zumindest rhetorisch verschärft. Aber die Schweiz, so das Fazit, kann daran nicht zerbrechen, ist die Reibung an diesem und anderen Gräben doch geradezu Voraussetzungen für den ständigen Ausgleich und letztlich die Stabilität in unserem Land. 

 

 

27. Januar 2024

Beerenindustrie Huelva

Intimate liminality in Spain’s berry industry

Jedes Jahr migrieren tausende Marokkanerinnen temporär nach Huelva, Spanien, um in Europas größter Beerenindustrie zu arbeiten. Der kürzlich in Transactions of the Institute of British Geographers erschienene Artikel von Nora Komposch, Carolin Schurr und Angels Escriva zeigt, wie die geopolitischen Vorgaben dieses Arbeitsmigrationsregimes zu Erfahrungen ‹intimer Liminalität› führen. Die Autorinnen verdeutlichen anhand qualitativer Daten aus Komposchs ethnographischer Feldforschung, wie diese Arbeitsmigration für die Arbeiterinnen sowohl transnationale Familienbeziehungen als auch den Zugang zur reproduktiven Gesundheitsversorgung in Spanien erschwert.