Archiv

Laufendes Jahr

 

8. August 2019

Entdeckung der bisher ältesten bekannten Hochgebirgssiedlung

Ein Felsüberhang auf fast 3’500 Metern Höhe im heutigen Äthiopien ist bereits vor über 40’000 Jahren dauerhaft von steinzeitlichen Jägern besiedelt worden. Es handelt sich somit um die bisher älteste prähistorische Wohnstätte in einem Hochgebirge. Das zeigt eine neue Studie einer internationalen Forschungsgruppe unter Beteiligung der Universität Bern.

Medienmitteilung (PDF, 125KB)

30. Juli 2019

Raphael Neukom im Fernsehen SRF

Aktuelle Klimaerwärmung globaler und schneller als frühere Warm- und Kaltphasen

Im Unterschied zu vorindustriellen Klimaschwankungen erfolgt die gegenwärtige, vom Menschen verursachte Klimaerwärmung auf der ganzen Welt gleichzeitig. Zudem ist die Geschwindigkeit der globalen Erwärmung so gross wie nie seit mindestens 2000 Jahren. Das zeigen zwei von Raphael Neukom vom Geographischen Institut geleitete Studien. Vor dem Menschen prägten Vulkanausbrüche das Klima, so am Ende der «Kleinen Eiszeit» im 19. Jahrhundert, wie ein weiterer Artikel aus dem Institut zeigt. Die drei Artikel erschienen gleichzeitig in «Nature» respektive «Nature Geoscience» und lösten weltweites Medienecho aus.

25. Juli 2019

Auszeichnung für Carolin Schurr und Elisabeth Militz

Carolin Schurr und Elisabeth Militz wurden mit dem «Ashby-Preis» für die innovativsten Arbeiten des «Economy and Space Journal» EPA (Kalenderjahr 2018) für ihre Arbeit «The affective economy of transnational surrogacy» ausgezeichnet.

17. Juli 2019

Teilnehmende Fishbowl-Diskussion

Mehr oder weniger? Raumentwicklung braucht Postwachstum!

Die Sinnhaftigkeit von kontinuierlichem materiellem Wachstum wird auch in den Raum- und Planungswissenschaften zunehmend in Frage gestellt und es werden Alternativen zur Wachstumsorientierung gesucht. Am 27. und 28. Juni 2019 haben sich in Kassel 180 Expert*innen aus Wissenschaft, Planungspraxis und der Zivilgesellschaft mit der Frage beschäftigt, wie eine Raumentwicklung aussehen kann, die nicht mehr auf ökonomisches bzw. quantitatives Wachstum ausgerichtet ist.

Ebenfalls am Austausch beteiligt waren Forscherinnen des Projekts «Wege aus der Wachstumsabhängigkeit in Schweizer Berggebieten: Das Potenzial sozialer Innovationen» (www.sozinno.unibe.ch) an welchem das Geographischen Institut, das Zentrum für Regionalentwicklung (CRED) und die Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) beteiligt sind.

Pressemitteilung (PDF, 867KB)

5. Juni 2019

GeoAgenda Themenheft zu Humboldt

Wenige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben die Disziplin der Geographie so nachhaltig geprägt wie Alexander von Humboldt. Seine umfassende Betrachtung der Natur, seine vergleichende Perspektive und auch sein Interesse für die Menschen machen ihn zu einem Vordenker für viele Teilbereiche der Geographie. Zum Humboldtjahr anlässlich seines 250. Geburtstags haben Stefan Brönnimann und Jeannine Wintzer ein Themenheft der GeoAgenda herausgegeben. Die Beiträge im Heft diskutieren Alexander von Humboldts Schaffen aus gegenwärtiger Sicht, aber sie richten den Blick auch nach vorne und zeigen, welche Debatten in der Geographie noch zu führen sind.

GeoAgenda 2019/2 «Alexander von Humboldt» (PDF, 3.6 MB)

28. Mai 2019 – 1. Juni 2019

38. Jahrestagung der Arbeitsgruppe Paläopedologie (Deutsche Bodenkundliche Gesellschaft)

Genese von Parabraunerden im Schweizer Mittelland

BodenprofilDie 38. Jahrestagung der Arbeitsgruppe Paläopedologie der ‹Deutschen Bodenkundlichen Gesellschaft› findet dieses Jahr am Geographischen Institut der Universität Bern statt.

 

13. Mai 2019

Masterarbeit von Hannah Ambühl mit erstem Preis ausgezeichnet

Hannah Ambühl hat den diesjähigen Geographiepreis der ‹Schweizerischen Gesellschaft für Angewandte Geographie› (SGAG) für ihre Masterarbeit ‹Filmmaking Geography› gewonnen.
Link zur SGAG

Der zur Masterarbeit gehörende Film ‹DER FLUSS, MEINE FREUNDIN (ÄLVEN MIN VÄN / THE RIVER, MY FRIEND)› wird am Symposium ‹Crowning Scandinavia / Indigenous Cultures in Greenland and Sápmi› am 4. Juni an der Universität Zürich gezeigt.

Anmeldungsinformation und Flyer zum Symposium (PDF, 462KB)

9. Mai 2019

Weltbiodiversitätsrat warnt vor drastisch beschleunigtem Artensterben

Am 6. Mai 2019 hat die zwischenstaatliche Plattform IPBES ihren Bericht über den aktuellen Zustand von Biodiversität und Ökosystemleistungen vorgelegt. Andreas Heinimann vom Geographischen Institut (GIUB) und dem Centre for Development and Environment (CDE) der Universität Bern hat als einziger Schweizer Wissenschaftler unter den Hauptautoren an einem Kapitel des Berichts mitgearbeitet. Weitere GIUB Mitglieder, aus dem Unit Sustainable Land Management (SLM), Sébastien Boillat und Chinwe Ifejika Speranza haben als «contributing authors» zu einem anderen Kapitel des Berichtes beigetragen.

Fazit der ersten weltweiten wissenschaftlichen Analyse seit 2005: Der Verlust an biologischer Vielfalt und Ökosystemen stellt inzwischen eine Bedrohung für das menschliche Wohlergehen dar.

Interview mit Dr. Andreas Heinimann im «uniaktuell»

Weitere Medienberichte im GIUB-Pressespiegel
 

25. Februar 2019

Eingang GIUB

Kunst am GIUB

Die kantonale Kunstsammlung stellt dem GIUB diverse Kunstwerke zur Verfügung. Alle KünstlerInnen haben spannende Lebensläufe und haben durch Geburt/Ausbildung/Schaffen einen Bezug zu Bern. Ausserdem weist die Statue der Athena im Foyer auf die Antikensammlung im UG hin.

7. Februar 2019

Veronika Röthlisberger

Wir gratulieren Veronika Röthlisberger zum ‹2018 Outstanding Student Poster and PICO (OSPP) Award›

Frau Veronika Röthlisberger hat den ‹2018 Outstanding Student Poster and PICO (OSPP) Award› der Division ‹Natural Hazards› der European Geoscience Union EGU für den Beitrag ‹Quantifying exposure: the influence of value estimation schemes (Röthlisberger, V.; Zischg, A.; Keiler, M.) erhalten. Der Preis wird während der EGU 2019 im April in Wien überreicht.
Weitere Informationen: Link

4. Februar 2019

Das Institut trauert um Prof. em. Dr. Dr. h.c. mult. Bruno Messerli