Aktuell

2. August 2017

Prof. Dr. Susan Thieme – Herzlich Willkommen am GIUB

Ausserordentliche Professorin für Geographie und nachhaltige Entwicklung

Prof. Dr. Susan ThiemeSusan Thieme wurde von der Universitätsleitung auf den 1. August 2017 als ausserordentliche Professorin für Geographie und nachhaltige Entwicklung gewählt. Als Nachfolgerin von Urs Wiesmann wird sie Mitdirektorin des Geographischen Instituts.

Susan Thieme wuchs in Freiberg (Deutschland) auf und hat an den Universitäten von Potsdam (Deutschland) und Plymouth (Grossbritannien) Humangeographie, Politikwissenschaften und Soziologie studiert. Nach ihrem Studium war sie zunächst für die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) tätig. Susan Thieme promovierte 2006, habilitierte im Jahr 2012 am Geographischen Institut der Universität Zürich und forschte zu Im/mobilität und Migration im Kontext von Arbeit und Bildung in Süd- und Zentralasien und der Schweiz. Sie war Gastwissenschaftlerin an der University of Sussex (Grossbritannien), am Institute of Social Studies (Niederlande) und an der University of Central Asia (Kirgistan). Von 2015 bis 2017 war sie Professorin für Humangeographie an der Freien Universität Berlin.

Im Fokus der Forschung von Susan Thieme stehen Zusammenhänge zwischen globalem Wandel und nachhaltiger Entwicklung. Zentral sind dabei Fragen der Ungleichverteilung des gesellschaftlichen Wohlstands sowie Chancen lokaler Akteure für eine Teilhabe an gesellschaftlichen Ressourcen und deren Mitwirkung an Aushandlungsprozessen um die Vereinbarkeit von ökonomischen, sozialen und ökologischen Interessen. Inter- und Transdisziplinarität sind wichtige Aspekte ihrer Forschung. Im Zuge der Auseinandersetzung mit dem Medium Film und Zusammenarbeit mit NGOs und Politik arbeitet sie auch an Schnittstellen von Wissenschaft und Praxis.

 

22. August 2017

Herzlichen Dank Prof. Dr. Doris Wastl-Walter

Universitätsleitung Juli 2017
v.l.n.r. Christian Leumann (Rektor), Daniel Odermatt (Verwaltungsdirektor), Achim Konzelmann (Vizerektor Entwickllung), Bruno Moretti (Vizerektor Lehre), Christoph Pappa (Generalsekretär), Daniel Candinas (Vizerektor Forschung), Mitte vorne: Doris Wastl-Walter (Vizerektorin Qualität) Photo: Annette Boutellier

Nach sechs Jahren tritt Vizerektorin Doris Wastl-Walter zurück. Das Institut dankt Prof. Dr. Doris Wastl-Walter für ihre Arbeit als Vizerektorin Qualität im Führungsgremium der Universität Bern.

Rückblick von Doris Wastl-Walter (unilink 02/2017) (PDF, 196KB)

14. September 2017

Interfakultäre Forschungskooperation IFK am GIUB «One Health: Cascading and Microbiome-Dependent Effects on Multitrophic Health»

Daniel Candinas, Vizerektor Forschung, stellt die bereits bewilligte Interfakultäre Foschungskooperation vor. Sie befasst sich mit "One Health", einem immer bedeutender werdenden Forschungsgebiet, in dem die Zusammenhänge zwischen der Gesundheit von Umwelt, Tier und Mensch untersucht werden. Das Projekt vereint 10 Forschungsgruppen mit Expertise in Mikrobiologie, Umweltwissenschaften, Pflanzen- und Tiergesundheit, Humanmedizin und Bioinformatik, die an drei Fakultäten angesiedelt sind: der Philosophisch-naturwissenschaftlichen, der Medizinischen und der Vetsuisse-Fakultät. Die Interfakultäre Foschungskooperation untersucht insbesondere den Einfluss von Umweltveränderungen auf Nahrungskettensysteme – also von Böden über Pflanzen hin zu Wiederkäuern und schliesslich Mäusen als Modellorganismen für die menschliche Gesundheit. So kann erstmals vergleichend analysiert werden, wie die mikrobiellen Gemeinschaften an verschiedenen Schnittstellen der Nahrungskette auf Faktoren wie Temperatur, Schwermetalle und Pflanzensekundärstoffe reagieren, und welchen Einfluss diese Veränderungen auf die Gesundheit der einzelnen Glieder der Nahrungskette sowie das gesamte System haben. Indem sie ihre Fachkompetenz vereinen, können die Forschungsgruppen unter anderem gesundheitliche Kaskadeneffekte innerhalb der Nahrungskette beobachten, was ihnen sonst nicht möglich wäre. "Dies ist ein spannender neuer Ansatz innerhalb des One Health-Konzepts. Wir rechnen damit, dass sich die gewonnenen Erkenntnisse auf andere Systeme übertragen lassen und zum Verständnis und zur Behebung von negativen Umwelteinflüssen in globalen Nahrungsketten beitragen", sagte Candinas.

(Quelle: Medienmitteilung der Universität Bern vom 14. September 2017)

28. September 2017

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Ein Beitrag von Béla Filep in der NZZ zu den politischen Spannungen in Katalonien

NZZ Artikel vom 28.09.2017

30. September 2017

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Preis für Hochschullehre Geographie 2017

Dr. Moritz Bigalke vom Geographischen Institut der Universität Bern wird in Tübingen geehrt.

Der Lehrpreis des VGDH (Verband der Geographen an deutschen Hochschulen) im Jahr 2017 geht an Dr. Moritz Bigalke vom Geographischen Institut der Universität Bern für die Vorlesung «Fortgeschrittene Labormethoden in der Physischen Geographie I». Die Preisverleihung unter dem Titel «Innovative Hochschullehre in der Geographie» für herausragende Lehrleistungen fand anlässlich des Deutschen Kongresses für Geographie in Tübingen statt.

1. Oktober 2017

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Neues Buch: The Political Economy of Capital Cities

Mayer, Heike; Sager, Fritz; Kaufmann, David; Warland, Martin (2018). The Political Economy of Capital Cities. London: Routledge

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28. November 2017

Berichte Feldkurse 2017: Alpen, Kaukasus, Ostmitteleuropa, Wien-Brünn-Prag

Studierende des Geographischen Instituts Bern
Geographische Gesellschaft Bern
(18.15 – 19.30 Uhr, Grosser Hörsaal 001, GIUB)
Mit anschliessendem Apéro, gespendet vom Geographischen Institut.
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29. November 2017

Referat: «Climate change in Switzerland since 1864: Insights from observations, models and physical laws»

Simon Scherrer (MeteoSchweiz)
Kolloquium der Gruppen Klimatologie, Klimafolgenforschung und Fernerkundung
(14.15 – 15.15 Uhr, Seminarraum 310, Hallerstrasse 10 / CDE)

30. November 2017

Vom Vermessen Nachhaltiger Entwicklung

Anne-Marie Mayerat Demarne, BFS, Chefin Sektion Umwelt, Nachhaltige Entwicklung, Raum
Das Ganze ist mehr als die Summe: Potential und Problematik der Messung der SDGs

André de Montmollin, BFS, Monet
Wie misst die Schweiz Nachhaltigkeit: Einblicke in das Monet-Indikatorensystem und die SDGs

Forum Entwicklung und Umwelt
Thema: ‹Transforming our World› – Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung: Das Engagement der Schweiz
GIUB – Abteilung Integrative Geographie / CDE – Interdisziplinäres Zentrum für Nachhaltige Entwicklung und Umwelt
(16.15 – 17.45 Uhr, Grosser Hörsaal 001, GIUB)