Aktuell

7. November 2016

Klimareport der Akademien Schweiz «Brennpunkt Klima Schweiz»

Die Schweiz reagiert sehr empfindlich auf den Klimawandel. Verglichen mit dem globalen Mittel ist die Erwärmung im Alpenraum fast doppelt so stark. Entsprechend gross sind die Folgen und der Handlungsbedarf. Ein Gremium von 75 Klimaforscherinnen und 40 Gutachtern koordiniert vom Forum ProClim legt mit dem Bericht «Brennpunkt Klima Schweiz» den aktuellen Stand des Wissens umfassend dar und zeigt konkrete Handlungsfelder auf. Das Geographische Institut hat wesentlich zu diesem Bericht beigetragen. Folgende Verteterinnen und Vertreter des GIUB waren als Autorinnen und Autoren aktiv: Stefan Brönnimann, Margreth Keiler, Ole Rössler, Olivia Romppainen, Rolf Weingartner und Markus Zimmermann

8. November 2016

Lernmedium «WASSERverstehen» wird mit dem Worlddidac Award 2016 ausgezeichnet

Der Hydrologische Atlas der Schweiz, der Autor Matthias Probst sowie die Berner Unternehmen  hep verlag ag und LerNetz AG haben für ihr Projekt «WASSERverstehen» den Worlddidac Award 2016 gewonnen.

Seit 1984 präsentiert der Verband Worlddidac den international anerkannten Worlddidac Award für innovative Bildungsprodukte, 2016 zum 17. Mal. Dank der Kontinuität und der professionellen Evaluierung ist der Award in der Bildungsbranche überaus geschätzt als Qualitätszeichen für Unternehmen und Organisationen; er ist eine der bekanntesten Auszeichnungen für Bildungsmedien.

Das Lernmedium «WASSERverstehen» vermittelt wichtige hydrologische Inhalte für den Geografieunterricht der Sekundarstufe II. Die flexibel einsetzbaren Themenblätter und die dazugehörige Website www.wasserverstehen.ch unterstützen eine vertiefte und analytische Auseinandersetzung mit aktuellen Fragestellungen der Hydrologie.

12. Januar 2017

Peter Messerli zum Ko-Vorsitzenden des UNO-Weltberichts über Nachhaltige Entwicklung gewählt

Peter MesserliPeter Messerli, Professor für Nachhaltige Entwicklung an der Universität Bern, wird künftig als Ko-Vorsitzender das wissenschaftliche Expertengremium leiten, welches den UNO-Weltbericht zur Nachhaltigen Entwicklung verfasst. Ernannt wurde Peter Messerli zusammen mit Endah Murniningtyas aus Indonesien von Ban Ki-moon, dem ehemaligen UNO-Generalsekretär. Der erste Bericht soll 2019 erscheinen.

22. Februar 2017

Dissertationsvortrag am GIUB

  • Lorenz Andreas Wüthrich
    «Into and out of the last glaciation – a multi proxy approach on glacial deposists, lake sediments, and loess»
    (10.00 – 11.15 Uhr, Grosser Hörsaal 001, GIUB)

23. Februar 2016

Mastervorträge am GIUB

  • Michael Lindenmaier
    «Das Essensretter-Netzwerk foodsharing: Eine nachhaltige Strategie gegen Foodwaste in Deutschland? Konzepte, Lösungsansätze und Bewertungen aus der Sicht von Aktivisten und Sympathisanten dieser neuen sozialen Bewegung»
    (13.15 – 14.15 Uhr, Raum 308)

  • Leandro Oetiker
    «Die Potentiale und Limitationen des ‹Lomas de Asia› aus Sicht der nachhaltigen Regionalentwicklung – Eine akteurorientierte Handlungsanalyse bezüglich der Regionalentwicklung»
    (14.30 – 15.30 Uhr, Raum 308)

24. Februar 2017

Referat mit anschliessender Diskussion «International Year of Global Understanding (IYGU) – Mutually Assured Diversity for Sustainable Development»

Prof. Dr. Benno Werlen

Prof. Dr. Benno Werlen
Friedrich-Schiller-Universität Universität Jena

Ausserordentliches Forum Entwicklung und Umwelt
Thema: Kulturlandschaften Nachhaltiger Entwicklung
CDE – Interdisziplinäres Zentrum für Nachhaltige Entwicklung und Umwelt
(Freier Eintritt: 16.15 – 18.00 Uhr, Grosser Hörsaal 001, GIUB)
Anschliessend Apéro
Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Patrick Baur (patrick.baur@giub.unibe.ch)

Flyer (PDF, 95KB)

1. März 2017

Systemische Risiken: Herausforderung für Natur, Wirtschaft und Gesellschaft

Prof. Dr. Ortwin Renn

Prof. Dr. Ortwin Renn
(Universität Stuttgart)

Mobiliar Lab Lecture 2017
(17.15 – 18.15 Uhr, Kuppelraum (5. Stock), Hauptgebäude, Hochschulstrasse 4)
Anschliessend Apéro

Weitere Informationen (PDF, 390KB)

23. März 2017

Austauschnachmittag: Frauennetzwerk für Naturgefahren – Risikomanagement

Gibt es beim Schutz vor Naturgefahren geschlechtsspezifische Bedürfnisse, wie das zum Beispiel in der Medizin klar der Fall ist?

Haben Frauen besondere Stärken, die beim Schutz und in der Vorsorge vor Naturgefahren besser genutzt werden können?

Welchen Herausforderungen begegnen Frauen, die im Bereich Naturgefahren-Risikomanagement arbeiten?

Diesen Fragen will ein Internationales Frauennetzwerk von Naturgefahrenexpertinnen nachgehen.

(14.00 – 18.00 Uhr, Raum A 301, UniS, Schanzeneckstrasse 1)
Frauennetzwerk für Naturgefahren – Ländergruppe Schweiz

Weitere Informationen (PDF, 182KB)