Aktuell

4. Juni 2019

Prof. Dr. Stefan Brönnimann in «SRF Schweiz Aktuell»

Stadthitze

Während Hitzewellen ist es im Zentrum von Bern nachts bis 3 Grad wärmer als in den Aussenquartieren oder in den Vorortsgemeinden. Auch innerhalb von Bern gibt es Hitzeunterschiede. Das zeigen die Ergebnisse des dichten Temperatumessnetzes, das Moritz Gubler in der Stadt installiert hat und das jetzt den zweiten Sommer in Betrieb ist. Stefan Brönnimann besuchte mit «Schweiz Aktuell» vier Standorte in Bern. In der Sendung gibt er Auskunft zum Thema Stadthitze.

5. Juni 2019

GeoAgenda Themenheft zu Humboldt

Wenige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben die Disziplin der Geographie so nachhaltig geprägt wie Alexander von Humboldt. Seine umfassende Betrachtung der Natur, seine vergleichende Perspektive und auch sein Interesse für die Menschen machen ihn zu einem Vordenker für viele Teilbereiche der Geographie. Zum Humboldtjahr anlässlich seines 250. Geburtstags haben Stefan Brönnimann und Jeannine Wintzer ein Themenheft der GeoAgenda herausgegeben. Die Beiträge im Heft diskutieren Alexander von Humboldts Schaffen aus gegenwärtiger Sicht, aber sie richten den Blick auch nach vorne und zeigen, welche Debatten in der Geographie noch zu führen sind.

GeoAgenda 2019/2 «Alexander von Humboldt» (PDF, 3.6 MB)

12. Juni 2019

Ausstellungsplakat

Ausstellung «keineismeehr / Grindelwaldgletscher – Kunst und Wissenschaft»

Seit Jahrhunderten üben Gletscher auf den Menschen eine starke Faszination aus. Gletscher wurden zunächst als Gefahr, dann als Kuriosität, später als dramatisiertes und schließlich als immer realistischeres künstlerisches Motiv angesehen. Durch das weltweite Abschmelzen der Eismassen seit dem 19. Jahrhundert machen Gletscher den Klimawandel erlebbar.  Die beiden Gletscher von Grindelwald gehören zu den am besten erforschten Gletschern weltweit. Die von Heinz Zumbühl (ehemaliger Professor der Klimagruppe) konzipierte Ausstellung im Kunsthaus Interlaken zeigt zum einen den wissenschaftlichen Hintergrund und zum anderen Kunstwerke der beiden Grindelwaldgletscher von verschiedenen Künstlern seit dem 18. Jahrhundert.

17. Juli 2019

Teilnehmende Fishbowl-Diskussion

Mehr oder weniger? Raumentwicklung braucht Postwachstum!

Die Sinnhaftigkeit von kontinuierlichem materiellem Wachstum wird auch in den Raum- und Planungswissenschaften zunehmend in Frage gestellt und es werden Alternativen zur Wachstumsorientierung gesucht. Am 27. und 28. Juni 2019 haben sich in Kassel 180 Expert*innen aus Wissenschaft, Planungspraxis und der Zivilgesellschaft mit der Frage beschäftigt, wie eine Raumentwicklung aussehen kann, die nicht mehr auf ökonomisches bzw. quantitatives Wachstum ausgerichtet ist.

Ebenfalls am Austausch beteiligt waren Forscherinnen des Projekts «Wege aus der Wachstumsabhängigkeit in Schweizer Berggebieten: Das Potenzial sozialer Innovationen» (www.sozinno.unibe.ch) an welchem das Geographischen Institut, das Zentrum für Regionalentwicklung (CRED) und die Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) beteiligt sind.

Pressemitteilung (PDF, 867KB)

25. Juli 2019

Auszeichnung für Carolin Schurr und Elisabeth Militz

Carolin Schurr und Elisabeth Militz wurden mit dem «Ashby-Preis» für die innovativsten Arbeiten des «Economy and Space Journal» EPA (Kalenderjahr 2018) für ihre Arbeit «The affective economy of transnational surrogacy» ausgezeichnet.

30. Juli 2019

Raphael Neukom im Fernsehen SRF

Aktuelle Klimaerwärmung globaler und schneller als frühere Warm- und Kaltphasen

Im Unterschied zu vorindustriellen Klimaschwankungen erfolgt die gegenwärtige, vom Menschen verursachte Klimaerwärmung auf der ganzen Welt gleichzeitig. Zudem ist die Geschwindigkeit der globalen Erwärmung so gross wie nie seit mindestens 2000 Jahren. Das zeigen zwei von Raphael Neukom vom Geographischen Institut geleitete Studien. Vor dem Menschen prägten Vulkanausbrüche das Klima, so am Ende der «Kleinen Eiszeit» im 19. Jahrhundert, wie ein weiterer Artikel aus dem Institut zeigt. Die drei Artikel erschienen gleichzeitig in «Nature» respektive «Nature Geoscience» und lösten weltweites Medienecho aus.

8. August 2019

Entdeckung der bisher ältesten bekannten Hochgebirgssiedlung

Ein Felsüberhang auf fast 3’500 Metern Höhe im heutigen Äthiopien ist bereits vor über 40’000 Jahren dauerhaft von steinzeitlichen Jägern besiedelt worden. Es handelt sich somit um die bisher älteste prähistorische Wohnstätte in einem Hochgebirge. Das zeigt eine neue Studie einer internationalen Forschungsgruppe unter Beteiligung der Universität Bern.

Medienmitteilung (PDF, 125KB)

29. August 2019

Dissertationsvortrag am GIUB

  • Timothy Adams
    «Large-scale Land Investments, Institutional Change and Gender Relations: An In-depth Analysis of Land Investments in the Sugarcane Sector of Malawi»
    (9.30 Uhr, Grosser Hörsaal 001, GIUB)