News Archiv

2017

19. Dezember 2017

Wetterrekonstruktion

Wie können wir das Wetter der Vergangenheit rekonstruieren? Ein Video der Klimatologiegruppe erklärt dies. Das Produkt sind Reanalysen - globale sechsstündliche dreidimensionale Datensätze. Im Rahmen des FP7-Projekts ERA-CLIM2 wurden mehrere Reanalysen generiert, welche in einer interaktiven Visualisierung der Universiät Bern betrachtet werden können: http://earth.fdn-dev.iwi.unibe.ch/

27. November 2017

Prof. Dr. Doris Wastl-Walter: Mitglied im wissenschaftlichen Beirat der COPERNICUS Alliance

Prof. Dr. Doris Wastl-Walter wurde in den wissenschaftlichen Beirat der COPERNICUS Alliance gewählt.
Die COPERNICUS Alliance ist ein Netzwerk europäischer Universitäten und Hochschulen, die sich für nachhaltige Entwicklung einsetzen. Dabei wird der Fokus auf Hochschul-Management, Lehre, Forschung und Gesellschaft gelegt.

1. Oktober 2017

Neues Buch: The Political Economy of Capital Cities

Mayer, Heike; Sager, Fritz; Kaufmann, David; Warland, Martin (2018). The Political Economy of Capital Cities. London: Routledge ISBN 978-1-138-68143-9

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30. September 2017

Preis für Hochschullehre Geographie 2017

Dr. Moritz Bigalke vom Geographischen Institut der Universität Bern wird in Tübingen geehrt.

Der Lehrpreis des VGDH (Verband der Geographen an deutschen Hochschulen) im Jahr 2017 geht an Dr. Moritz Bigalke vom Geographischen Institut der Universität Bern für die Vorlesung «Fortgeschrittene Labormethoden in der Physischen Geographie I». Die Preisverleihung unter dem Titel «Innovative Hochschullehre in der Geographie» für herausragende Lehrleistungen fand anlässlich des Deutschen Kongresses für Geographie in Tübingen statt.

28. September 2017

Ein Beitrag von Béla Filep in der NZZ zu den politischen Spannungen in Katalonien

NZZ Artikel vom 28.09.2017

14. September 2017

Interfakultäre Forschungskooperation IFK am GIUB «One Health: Cascading and Microbiome-Dependent Effects on Multitrophic Health»

Daniel Candinas, Vizerektor Forschung, stellt die bereits bewilligte Interfakultäre Foschungskooperation vor. Sie befasst sich mit "One Health", einem immer bedeutender werdenden Forschungsgebiet, in dem die Zusammenhänge zwischen der Gesundheit von Umwelt, Tier und Mensch untersucht werden. Das Projekt vereint 10 Forschungsgruppen mit Expertise in Mikrobiologie, Umweltwissenschaften, Pflanzen- und Tiergesundheit, Humanmedizin und Bioinformatik, die an drei Fakultäten angesiedelt sind: der Philosophisch-naturwissenschaftlichen, der Medizinischen und der Vetsuisse-Fakultät. Die Interfakultäre Foschungskooperation untersucht insbesondere den Einfluss von Umweltveränderungen auf Nahrungskettensysteme – also von Böden über Pflanzen hin zu Wiederkäuern und schliesslich Mäusen als Modellorganismen für die menschliche Gesundheit. So kann erstmals vergleichend analysiert werden, wie die mikrobiellen Gemeinschaften an verschiedenen Schnittstellen der Nahrungskette auf Faktoren wie Temperatur, Schwermetalle und Pflanzensekundärstoffe reagieren, und welchen Einfluss diese Veränderungen auf die Gesundheit der einzelnen Glieder der Nahrungskette sowie das gesamte System haben. Indem sie ihre Fachkompetenz vereinen, können die Forschungsgruppen unter anderem gesundheitliche Kaskadeneffekte innerhalb der Nahrungskette beobachten, was ihnen sonst nicht möglich wäre. "Dies ist ein spannender neuer Ansatz innerhalb des One Health-Konzepts. Wir rechnen damit, dass sich die gewonnenen Erkenntnisse auf andere Systeme übertragen lassen und zum Verständnis und zur Behebung von negativen Umwelteinflüssen in globalen Nahrungsketten beitragen", sagte Candinas.

(Quelle: Medienmitteilung der Universität Bern vom 14. September 2017)

22. August 2017

Herzlichen Dank Prof. Dr. Doris Wastl-Walter

Universitätsleitung August 2017
v.l.n.r. Christian Leumann (Rektor), Daniel Odermatt (Verwaltungsdirektor), Achim Konzelmann (Vizerektor Entwickllung), Bruno Moretti (Vizerektor Lehre), Christoph Pappa (Generalsekretär), Daniel Candinas (Vizerektor Forschung), Mitte vorne: Doris Wastl-Walter (Vizerektorin Qualität) Photo: Annette Boutellier

Nach sechs Jahren tritt Vizerektorin Doris Wastl-Walter zurück. Das Institut dankt Prof. Dr. Doris Wastl-Walter für ihre Arbeit als Vizerektorin Qualität im Führungsgremium der Universität Bern.

Rückblick von Doris Wastl-Walter (unilink 02/2017) (PDF, 196KB)

2. August 2017

Prof. Dr. Susan Thieme – Herzlich Willkommen am GIUB

Ausserordentliche Professorin für Geographie und nachhaltige Entwicklung

Prof. Dr. Susan ThiemeSusan Thieme wurde von der Universitätsleitung auf den 1. August 2017 als ausserordentliche Professorin für Geographie und nachhaltige Entwicklung gewählt. Als Nachfolgerin von Urs Wiesmann wird sie Mitdirektorin des Geographischen Instituts.

Susan Thieme wuchs in Freiberg (Deutschland) auf und hat an den Universitäten von Potsdam (Deutschland) und Plymouth (Grossbritannien) Humangeographie, Politikwissenschaften und Soziologie studiert. Nach ihrem Studium war sie zunächst für die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) tätig. Susan Thieme promovierte 2006, habilitierte im Jahr 2012 am Geographischen Institut der Universität Zürich und forschte zu Im/mobilität und Migration im Kontext von Arbeit und Bildung in Süd- und Zentralasien und der Schweiz. Sie war Gastwissenschaftlerin an der University of Sussex (Grossbritannien), am Institute of Social Studies (Niederlande) und an der University of Central Asia (Kirgistan). Von 2015 bis 2017 war sie Professorin für Humangeographie an der Freien Universität Berlin.

Im Fokus der Forschung von Susan Thieme stehen Zusammenhänge zwischen globalem Wandel und nachhaltiger Entwicklung. Zentral sind dabei Fragen der Ungleichverteilung des gesellschaftlichen Wohlstands sowie Chancen lokaler Akteure für eine Teilhabe an gesellschaftlichen Ressourcen und deren Mitwirkung an Aushandlungsprozessen um die Vereinbarkeit von ökonomischen, sozialen und ökologischen Interessen. Inter- und Transdisziplinarität sind wichtige Aspekte ihrer Forschung. Im Zuge der Auseinandersetzung mit dem Medium Film und Zusammenarbeit mit NGOs und Politik arbeitet sie auch an Schnittstellen von Wissenschaft und Praxis.

 

13. Juni 2017

Das Ozonloch beeinflusst den Niederschlag in den Tropen des Südpazifiks

Das Ozonloch, das sich jeden Frühling in der Stratosphäre über die Antarktis öffnet, hat einen grösseren Einfluss als erwartet. Eine Studie der Gruppe für Klimatologie an der Universität Bern zeigt jetzt, dass sogar der Niederschlag in den tropischen südpazifischen Inseln beeinflusst wird. Während der Periode des Maximums des antarktischen Ozonlochs in den 1960er bis 1990er Jahren hat der Niederschlag in Französisch-Polynesien im Frühling und Anfang des Sommers zugenommen. Das Gebiet liegt in der Nähe der südpazifischen Konvergenz-Zone, einem der intensivsten Regenbänder auf der Erde. Mit Klimamodellen, die die stratosphärische Ozonchemie sowie Beobachtungen der letzten 60 Jahre abdecken, haben die Forscher demonstriert, dass das Ozonloch einen Hochdruckkamm mit einem wellenähnlichen Zirkulationsmuster östlich von Neuseeland verursacht, welcher sich über den Südpazifik streckt und das Regenband beeinflusst.

Link zur Publikation

Link zur Pressemitteilung: ‹Neue Zürcher Zeitung NZZ› vom 13. Juni 2017
‹Der Bund› vom 13. Juni 2017

12. Januar 2017

Peter Messerli zum Ko-Vorsitzenden des UNO-Weltberichts über Nachhaltige Entwicklung gewählt

Prof. Dr. Peter Messerli

Peter Messerli, Professor für Nachhaltige Entwicklung an der Universität Bern, wird künftig als Ko-Vorsitzender das wissenschaftliche Expertengremium leiten, welches den UNO-Weltbericht zur Nachhaltigen Entwicklung verfasst. Ernannt wurde Peter Messerli zusammen mit Endah Murniningtyas aus Indonesien von Ban Ki-moon, dem ehemaligen UNO-Generalsekretär. Der erste Bericht soll 2019 erscheinen.