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Politische Stadtforschung und nachhaltige Raumentwicklung

Weitere Projekte

Gouvéole - Räumliche Governance von Windenergie
Dauer März 2014 - Februar 2017
Finanzierung SNF (Schweizerischer Nationalfonds)
Beschreibung Im Zentrum der schweizerischen und kantonalen Strategien zur Energiewende steht u.a. die Erhöhung der Windenergieproduktion. Die Windparkprojekte verursachen jedoch oftmals Spannungen, wenn nicht gar Konflikte, zwischen den öffentlichen Behörden, den RaumnutzerInnen, nichtstaatlichen Umweltschutzorganisationen sowie den EntwicklerInnen und FörderInnen dieser neuen Industrie. Im Forschungsprojekt Gouvéole – “Gouvernance territoriale de l’activité éolienne” werden die Akzeptanz- sowie Widerstandsprozesse untersucht, welche sich im Laufe der Entwicklung dieser Windparks ausdrücken. Anhand von vier vergleichenden Fallstudien sollen schwerpunktmässig folgende Punkte thematisiert werden :

  • die Werte und das Wissen, welche dem Widerstand bzw. der Annäherung der sozialen Gruppen zu Grunde liegen
  • die Rolle von Eigentumsrechten und öffentlichen Politiken bei der Regulierung des Konflikts
  • die Relevanz von finanziellen Kompensationsmöglichkeiten bei der Konfliktlösung
  • der Einfluss von Informations- und Entscheidungsinstrumenten auf die vertretenen Positionen der beteiligten Akteure und auf die Schaffung einer Übereinkunft

Das Ziel besteht ebenfalls darin, auf Grundlage der Resultate, ein soziales Tool auszuarbeiten, welches Akteure betroffener Gebiete begleiten kann.

Weitere Informationen können auf der Website des Projekts entnommen werden.

Involvierte Personen
  • Florent Joerin, Hochschule für Technik und Wirtschaft des Kantons Waadt (HEIG-VD)
  • Jean-David Gerber, Universität Bern
  • Stéphane Nahrath, Universität Lausanne (IDHEAP)
  • Pierre-Henriy Bombenger, Hochschule für Technik und Wirtschaft des Kantons Waadt (HEIG-VD)
  • Marie-Joëlle Kodjovi, Hochschule für Technik und Wirtschaft des Kantons Waadt (HEIG-VD)
  • Kevin Blake, Universität Lausanne (IDHEAP)
  • Adeline Cherqui, Universität Lausanne und Hochschule für Technik und Wirtschaft des Kantons Waadt (HEIG-VD)
Raumentwicklungsstrategien im Kontext der wirtschaftlichen Entwicklungsschwerpunkte des Kantons Bern
Dauer Januar 2011 - Juli 2013
Finanzierung SNF (Schweizerischer Nationalfonds)
Beschreibung Gemeinden verfügen zur Steuerung ihrer Raumentwicklung über verschiedene Instrumente. Zusätzlich zu den traditionellen Werkzeugen der Raumplanung (Zonenpläne, Baureglemente), setzen mehrere Gemeinden auch Instrumente des privaten Rechts (öffentliches Eigentum, Dienstbarkeiten, Baurechte, Verträge mit Eigentümern etc.) oder des öffentlichen Rechts (Gebühren, Abgaben) ein, um ihre Entwicklung zu steuern.

Im Projekt wurden die Wechselwirkung zwischen Landeigentum und Raumplanugn anhand des spezifischen Beispiesl der vom Kanton Bern als Entwicklungsschwerpunkte (ESP) bezeichenten Gebiete untersucht. Dabei standen bodenpolitische Strategien der Gemeinden zur Umsetzung der Entwicklungsschwerpunkte im Fokus der Untersuchung.

Involvierte Personen