News Archiv

2015 / 2016

2.Dezember 2016

GIUB-Studierende zu Gast im Europaparlament

GIUB-Studierende im Europaparlament in Strassburg

Im Rahmen des Seminars Politische Geographie war eine Gruppe von GIUB-Masterstudierenden letzte Woche im Europaparlament in Strassburg zu Gast. Unter der Leitung von Dr. Béla Filep nahmen die Studierenden am 24. November 2016 an einem Meeting der parlamentarischen Intergroup for Traditional Minorities, National Communities and Languages teil, einem Forum von Europaparlamentarier und -parlamentarierinnen, welches aktuelle Themen im Bereich Minderheiten diskutiert. Die Studierenden erhielten während des Besuchs auch einen Einblick in die Abläufe und die Funktionsweise des Parlaments.

8. November 2016

Lernmedium «WASSERverstehen» wird mit dem Worlddidac Award 2016 ausgezeichnet

Der Hydrologische Atlas der Schweiz, der Autor Matthias Probst sowie die Berner Unternehmen  hep verlag ag und LerNetz AG haben für ihr Projekt «WASSERverstehen» den Worlddidac Award 2016 gewonnen.

Seit 1984 präsentiert der Verband Worlddidac den international anerkannten Worlddidac Award für innovative Bildungsprodukte, 2016 zum 17. Mal. Dank der Kontinuität und der professionellen Evaluierung ist der Award in der Bildungsbranche überaus geschätzt als Qualitätszeichen für Unternehmen und Organisationen; er ist eine der bekanntesten Auszeichnungen für Bildungsmedien.

Das Lernmedium «WASSERverstehen» vermittelt wichtige hydrologische Inhalte für den Geografieunterricht der Sekundarstufe II. Die flexibel einsetzbaren Themenblätter und die dazugehörige Website www.wasserverstehen.ch unterstützen eine vertiefte und analytische Auseinandersetzung mit aktuellen Fragestellungen der Hydrologie.

7. November 2016

Klimareport der Akademien Schweiz «Brennpunkt Klima Schweiz»

Die Schweiz reagiert sehr empfindlich auf den Klimawandel. Verglichen mit dem globalen Mittel ist die Erwärmung im Alpenraum fast doppelt so stark. Entsprechend gross sind die Folgen und der Handlungsbedarf. Ein Gremium von 75 Klimaforscherinnen und 40 Gutachtern koordiniert vom Forum ProClim legt mit dem Bericht «Brennpunkt Klima Schweiz» den aktuellen Stand des Wissens umfassend dar und zeigt konkrete Handlungsfelder auf. Das Geographische Institut hat wesentlich zu diesem Bericht beigetragen. Folgende Verteterinnen und Vertreter des GIUB waren als Autorinnen und Autoren aktiv: Stefan Brönnimann, Margreth Keiler, Ole Rössler, Olivia Romppainen, Rolf Weingartner und Markus Zimmermann

8. November 2016

1.1 Millionen Menschen leben in der Schweiz in Hochwassergebieten

ForscherInnen des Mobiliar Labs für Naturrisiken und des Geographischen Instituts haben auf einzelne Gemeinden bezogen berechnet, wie viele Personen in von Hochwasser bedrohten Gebieten wohnen, wie viele Gebäude dort stehen und welchen Wert diese haben.

In der Schweiz verursachen Hochwasserereignisse immer wieder Schäden in Millionenhöhe. Bund und Kantone wiederum geben jährlich Hunderte von Millionen Franken aus, um Bevölkerung und Sachwerte vor über die Ufer tretenden Seen und Flüsse zu schützen. Dank der Gefahrenkarten der Kantone ist bekannt, wo Überschwemmungen auftreten können. Doch wie viele Gebäude stehen in den Hochwassergefahrengebieten, welchen Wert haben sie, und wie viele Personen leben darin? Schweizweite Antworten zu diesen Fragen fehlten bisher. Das Mobiliar Lab für Naturrisiken des Oeschger-Zentrums für Klimaforschung und das Geographische Institut der Universität Bern haben diese Wissenslücke nun gefüllt und stellen ihre Forschungsergebnisse mit einem Webtool Fachleuten und Öffentlichkeit zur Verfügung. Auf www.hochwasserrisiko.ch finden sich interaktive Karten mit der exponierten Bevölkerung und Gebäuden pro Gemeinde, Bezirk und Kanton sowie weitere Informationen zum Projekt.

Medienmitteilung vom 3. November 2016

23. September 2016

Eröffnung des World Nature Forums in Naters

Bundesrätin Doris Leuthard und Beat Ruppen bei der Eröffnung des WNF am 23. September 2016

Am 23. Sept. 2016 wurde das World Nature Forum (WNF) in Naters mit viel Prominenz von Bundesrätin Doris Leuthard eröffnet. Das WNF ist das Besucher- und Studienzentrum des Weltnaturerbes ‘Schweizer Alpen Jungfrau-Aletsch’ (SAJA) und setzt sich für eine nachhaltige Entwicklung in der Welterberegion und in Bergebieten auf schweizerischer, europäischer und globaler Ebene ein. Bei der Eröffnung der sehenswerten Ausstellung wurde die langjährige Zusammenarbeit von SAJA und WNF mit dem GIUB und dem CDE als entscheidend herausgestrichen. Ausdrücklich wurde auf die zukünftige Bedeutung des neuen UNESCO Chairs für nachhaltige Berggebietsentwicklung (Inhaber: Prof. Stefan Rist (GIUB) und Dr. Boniface Kiteme (CETRAD, Kenya)) hingewiesen, der durch das WNF initiiert worden ist.

22. September 2016

Die etwas andere Vorlesung

Die Vorlesung zu den «Fortgeschrittenen Labormethoden in der Physischen Geographie I» wurde als Beispiel für gute Lehre an der Universität Bern in einem Videobeitrag vorgestellt

Moritz Bigalke hat in seiner Vorlesung «Fortgeschrittene Labormethoden in der Physischen Geographie I» das Konzept des «flipped classroom» umgesetzt. Die Vermittlung der theoretischen Inhalte geschieht mit Screencasts im Selbststudium statt in der Präsenzveranstaltung. Die Studierenden schauen sich die Screencasts an, bearbeiten Aufträge und überprüfen ihr Wissen anhand eines Selbsttests in ILIAS. In der Präsenzveranstaltung werden offen gebliebene Fragen diskutiert. Die Studierenden transferieren in variierenden Gruppenarbeiten die erworbenen theoretischen Inhalte in die (Forschungs-) Praxis. Die Präsenzveranstaltung wird auch dazu genutzt, Mess- und Analysegeräte im Labor und deren Anwendung für die behandelten Labormethoden kennenzulernen.

30. Mai 2016

Tambora und das «Jahr ohne Sommer» 1816: Klima, Mensch und Gesellschaft

Der Ausbruch des Tambora im April 1815 brachte Zerstörung über die Insel Sumbawa, führte zu einer globalen Abkühlung und trug zur lezten Hungersnot in der Schweiz bei. Eine bei Geographica Bernensia erschienene Broschüre von Stefan Brönnimann und Daniel Krämer liefert nun eine Synthese dieses Ereignisse (kostenlos online unter geography.unibe.ch/tambora_d, Deutsch und Englisch):

Brönnimann S, Krämer D. 2016. Tambora und das «Jahr ohne Sommer» 1816. Klima, Mensch und Gesellschaft. Geographica Bernensia G90, 48 S., doi:10.4480/GB2016.G90.02

15. April 2016

Neue hydrologische Exkursionsführer «Wege durch die Wasserwelten»

Mit einer Präsentation in Saillon ist die neueste Serie der hydrologischen Exkursionsführer «Region Zentral-Wallis» vor Ort vorgestellt worden. Die Exkursionen führen auf die Plaine Morte, den Rawilpass und zum Tzeusier-Stausee (7.1), von Savièse entlang den Bissen bis zum Lac du Mont d’Orge oberhalb von Sitten (7.2) und rund um das mittelalterliche Städtchen Saillon (7.3).

Eindrücke von den neuen Exkursionen der Serie 7 (Fotos: Tom Reist)

Die Führer sind nur auf Französisch und in gedruckter Form erhältlich

Bestellungen unter: http://www.hades.unibe.ch/fr/commande/ef

2. März 2016

Neue SNF-Förderprofessur am GIUB

Von schweizweit 40 neuen Förderprofessurstellen wurde eine an Adrien Mestrot vom GIUB vergeben:

Adrien Mestrot

Projekt: Biomethylation and biovolatilisation of arsenic, antimony and mercury. Local environmental issues, novel analytical approaches and global implications Adrien Mestrot untersucht in seinem Projekt, wie sich Klimawandel und Landnutzung auf Auftreten und Kreisläufe der hochgiftigen Schadstoffe Arsen, Antimon und Quecksilber auswirken. Mit Hilfe neuester analytischer Methoden werden dabei Bodenproben von belasteten Flächen in der Schweiz, China und Bangladesch untersucht.


 

20. April 2015

«Wasserforum: Wasser-Management in den Alpen vor neuen Herausforderungen»

(4. Mai 2015, 14.00 – 16.15 Uhr, Auditorium, Schweizer Pavillon, Expo Milano)

Wetere Informationen >> (PDF, 2.0 MB)