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TV-Bericht zur Vojvodina-Exkursion 2017

Ausgestrahlt im Regionalfernsehsender Pannon RTV.

 

Neueste Publikationen

Freytag, Tim; Gebhardt, Hans; Gerhard, Ulrike; Wastl-Walter, Doris (Hrsg.) (2015): Humangeographie kompakt. Berlin, Heidelberg: Springer Spektrum.

2018

Wintzer, Jeannine und Sophie Hirsig (2018): Migration als Masseneinwanderung. Visualisierung von Migration am Beispiel der Initiative „Gegen Masseneinwanderung“. In: Ch. Rass/M. Ulz (Hrsg.): Migration ein Bild geben. Visuelle Aushandlungen von Diversität. Wiesbaden: Springer VS.

2017

Wintzer, Jeannine (2017) (Hrsg.): Geographie und Bild. GeoAgenda 4/2017.

Wintzer, Jeannine (2017): Geographie und Politische Bilder: Visualisierung von Angst. In: GeoAgenda 4/2017, 28-31.

Wintzer, Jeannine (2017): Wanderungswellen, Schrumpfungsprozesse, Schwundregionen. Metaphern der Bevölkerungsforschung. In: Hess-Lüttich, E.W. B.; H. Kämper; M. Reisigl und I. Warnke (Hrsg.): Diskurs – semiotisch. Aspekte multiformaler Diskursforschung. Berlin: deGruyter, 95-112.

Siegl, Veronika und Maaret Jokela-Pansini (2017): On Love and Courage. Interview with feminist scholar and activist Margo Okazawa-Rey. Interdisziplinäres Zentrum für Geschlechterforschung, Universität Bern: Genderstudies(30), S. 4-7.

Vogelpohl, Anne und Jeannine Wintzer (2017): Preface: Expertisen und Raumpolitiken: Ein vernachlässigtes Forschungsfeld? In: Geogr. Helv., 72, 211-216,Special Issue Expertisen und Raumpolitiken – Zur Bedeutung externer Beratung in der geographischen Wissensproduktion. doi:10.5194/gh-72-211-2017, 2017.

Akademien der Wissenschaften Schweiz (Ko-Autorin Doris Wastl-Walter) (2017): Sustainable Development at Universities Programme: Abschlussbericht. Swiss Academies Communications 12 (1). PDF des Berichts.
 

Neuestes Projekt

Deconstructing steppe imaginaries in Russian and Soviet artistic and scientific literature from 1890 to 1960

Der Begriff der Steppe stellt im russischen Kulturraum eine zentrale Idee dar, welche nicht nur einen spezifischen Naturraum beschreibt, sondern ebenfalls Identitätsbildung, kulturelle Anschauungen, politische Rationalitäten und sogar geopolitisches Denken beeinflusst.

Dieses Projekt untersucht Repräsentationen der Steppe Eurasiens in künstlerischer und wissenschaftlicher Literatur sowjetischen und russischen Ursprungs zwischen 1890 und 1960. Es geht davon aus, dass "Steppe" nicht nur einen spezifischen Naturraum beschreibt, sondern auch einen Schlüsselbegriff darstellt, welcher Identitätsbildung, kulturelle Anschauungen, politische Rationalitäten und sogar geopolitisches Denken beeinflusst. Bisherige Forschung hat gezeigt, dass die Steppe eine zentrale Idee für die russische politische Geschichte bis zum 19. Jahrhundert darstellt. Hingegen liegen für das 20. Jahrhundert, während dessen die Steppen durch Landerschliessung, Bewässerungsentwicklung und industrielle Landwirtschaft grossräumig umgestaltet wurden, sehr wenige Erkenntnisse vor.
Das vorliegende Projekt versucht, diese Forschungslücke zu schliessen. Es untersucht erstens die kulturelle Entstehung der Idee der Steppe in der russischen und sowjetischen Literatur zwischen 1890 und 1960, zweitens den Zusammenhang zwischen Steppenbildern in der Literatur und der grossräumigen Umgestaltung der Steppenlandschaften im imperialen Russland und der Sowjetunion, und drittens die Bedeutung des Steppenbegriffs als Symbol für russische und sowjetische Staatsbildungsprozesse und nationale Identitäten im 20. Jahrhundert.
Für diese Untersuchung werden künstlerische und wissenschaftliche Texte des Zeitraums 1890-1960 in russischer Sprache untersucht. Das vorliegende Projekt leistet damit einen Beitrag zu den Forschungsfeldern politische und historische Geographie, russische und sowjetische Geschichte und Literaturkritik..