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Die MitarbeiterInnen und Masterstudierenden der Forschungsgruppe für Geomorphologie, Naturgefahren- und Risikoforschung besuchten während dem Feldtag die im Februar wieder aktiv gewordene Meierisli Rutschung im Einzugsgebiet der Gürbe. Es wurden die Dynamik der Rutschung, die Relevanz für die Gürbe sowie die Rolle der Schutzmassnahmen im Feld besprochen. Nachfolgend einige Eindrücke des Feldtages:

 

Die Gruppe beim diskutieren der verschiedenen Rutschgebiete
Die Gruppe beim diskutieren der verschiedenen Rutschgebiete
Grosses Staunen mitten im Rutschgebiet
Grosses Staunen mitten im Rutschgebiet
Der Weg ist immer wieder durchbrochen von Bruchlinien
Der Weg ist immer wieder durchbrochen von Bruchlinien
Die Meierisli Rutschung erreicht zum ersten Mal das Gerinne der Gürbe
Die Meierisli Rutschung erreicht zum ersten Mal das Gerinne der Gürbe

Thomas Tahler, Andreas Zischg, Margreth Keiler, Sven Fuchs

Abstract As financing protection against mountain hazards becomes increasingly challenging and therefore investments have to be prioritized, dilemmas of justice emerge: some local governments and individuals benefit from natural hazard protection schemes, whereas others loose. Decisions on whom to protect often caused contradicting concepts of political understanding, which differ in interpretations of fair resource allocation and distribution. This paper analyses the impact of different philosophical schools of social justice on mountain hazard management in Austria. We used data from a spatially explicit, object-based assessment of elements at risk and compared potential distributional effects of three political jurisdictions. We found that—depending on the respective political direction—various local governments gain and others loose within the actual distributional system of mitigation strategies. The implementation of a utilitarian policy approach would cause that high income communities in hazard-prone areas would mainly benefit. Consequently, this policy direction would encourage the public administration to ignore their own failure in the past natural hazards management and prevention. On the other hand, following a Rawlsians approach mainly peripheral communities would gain from new policy direction who often show besides natural hazards problem mainly large socio-economic challenges. Finally, the most radical change would include the implementation of a liberalism policy, whereabouts the state only provides hazard information, but no further mitigation measures. These findings highlight the distributional consequences of future mountain hazard management strategies and point to the crucial selection of policy direction in navigating the selection of various adaptation schemes.

Keywords Social justice . Political economy . Risk reduction . Distributional consequences . Mountain hazards

Themen für Masterarbeiten in der Forschungsgruppe Geomorphologie, Naturgefahren- und Risikoforschung werden anhand der aktuellen Forschungsthemen in der Gruppe vergeben (siehe Forschung). Aktuell sind sieben Masterarbeiten ausgeschrieben (siehe Beschreibung der Themen im nachfolgenden PDF).
Falls Sie Interesse haben sich mit einem dieser Themen in der Masterarbeit zu beschäftigen, werden Sie gebeten der jeweiligen Kontaktperson ein Mail zu schreiben mit folgenden Angaben:

  • Kurzes Motivationsschreiben zu dem gewählten Thema
  • Kurzer Lebenslauf bezüglich des bisherigen Studiums/Ausbildung und Erfahrungen
  • Liste von abgeschlossenen/ laufenden Lehrveranstaltungen (Jahr, Uni, Institut), welche einen Bezug zum gewählten Thema haben.

Gerne beantworten wir dann weitere Fragen per E-Mail oder in einem persönlichen Gespräch.
Anfrage und Mails an Jorge Ramirez bitte in Englisch verfassen, die Arbeitssprache für diese Masterarbeiten ist zwingend Englisch.

Informationen zu laufenden und abgeschlossenen Masterarbeiten finden Sie nachfolgend.

Falls Sie Interesse haben, eine Masterarbeit in Kooperation mit einem Forschungsinstitut (z.B. WSL, SLF) oder mit Behörden zu erarbeiten, muss dies vor einer Kontaktaufnahme zu diesen Institutionen mit der Gruppenleitung abgeklärt werden.

Ein See, der sich zum Glück nur selten füllt

In den Bergen ist oft ein hoher Anteil der Bevölkerung von Hochwasser bedroht. Die wirklich grossen Schadenpotenziale liegen aber im Mittelland – zum Beispiel in Winterthur. Von Lukas Denzler

Ohne Schnee keine Lawinen – darum ist die Lawinengefahr auf das Berggebiet beschränkt. Man könnte meinen, dass auch Überschwemmungen vor allem den Alpenraum betreffen. Doch das ist ein Irrtum. Auch im Flachland sind viele Gebiete durch Hochwasser bedroht. Die durch Überschwemmungen verursachten Schäden an Gebäuden stehen mit einem Anteil von rund 36 Prozent vor den Hagelund Sturmschäden an der Spitze der Elementarschäden in der Schweiz. Durchschnittlich belaufen sich die Hochwasserschäden inklusive Murgänge auf knapp 300 Millionen Franken pro Jahr.

Den vollständigen Artikel kann untenstehend heruntergeladen werden: