|

Mehr zum Hydrochemielabor (pdf, 251KB)
Die Anforderungen an die Hydrochemie sind an einem Geographischen Institut nicht immer dieselben wie etwa an einem spezialisierten Institut. Zum Beispiel werden bei uns keine Wasserbelastungen mit Pflanzenbehandlungsmitteln oder mit hormonaktiven Stoffen untersucht. Hingegen dienen die Wasserinhaltsstoffe als Tracer, welche über die Herkunft des Wassers Auskunft geben. Oder Ionen wie Ammonium, Nitrit, Phosphat sowie E. coli als Indikatorkeim werden im Rahmen von Screening-Projekten für eine grossflächige Grobbeurteilung von Wasserfassungen in Entwicklungsländern gebraucht. Hier spielt natürlich das Feldlabor eine zentrale Rolle. Damit können wichtige Entscheide direkt vor Ort getroffen werden.
Eine Bemerkung zum Feldlabor:
Ein Feldlabor ist heute keine primitive Hobby Ausrüstung mehr. Auch im Feld stehen Spektralfotometer, Titriereinrichtungen und ionensensitive Elektroden zur Verfügung. Manchmal ist sogar noch etwas mehr Erfahrung nötig als bei normalen Laboranalysen, weil die zu bestimmenden Parameter sorgfältig ausgewählt werden müssen. Auch die Auswahl der Proben für spätere, umfangreichere Analysen stützt sich auf die Vorarbeit mit dem Feldlabor. Merksatz für Arbeiten im Ausland: Was man im Feld vergisst, kann man nicht nachholen.
nach oben
Nachstehend eine Übersicht über die Anwendungs- gebiete der Hydrochemie an unserem Institut
Ausbildungsziele am Geographischen Institut
In der beschränkten Anzahl Vorlesungsstunden ist es nicht möglich, die Studierenden zu Spezialisten auszubilden. Pragmatisches Ziel ist deshalb:
Die wichtigsten Einrichtungen in unserem Hydrochemielabor