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Mehr zum Bodenlabor (pdf, 181 KB)
In den letzten Jahren haben Bodenanalysen an unserem Institut an Bedeutung gewonnen, hier einige Einsatzgebiete:
Die Ausbildung umfasst die klassischen Methoden und Parameter (Konrgrössenverteilung, pH-, Kalk- und Humusbestimmung etc.) sowie je nach Interessenlage der Studierenden Vertiefungskurse und/oder individuelle Unterweisung.
Beim Unterricht kommen verschiedene Forschungsgruppen zum Zuge. So wird etwa die USCS-Klassifikation in einem Geomorphologie-Praktikum vermittelt, und einige bodenchemische Parameter sind Gegenstand des Praktikums Wasserbeschaffenheit. Daneben gibt es auch einen eigentlichen Kurs in Bodenchemie. Wie in der Hydrochemie sind neben den Labormethoden auch Feldmethoden wichtig. Oft sind es die scheinbar einfachen Dinge, welche über die Aussagekraft von Analysen entscheiden. Konkret geht es um die Wahl der Beprobungsstellen, die Technik der Probenahme und die Lagerung von Proben.
Das Bodenlabor wurde in den letzten Jahren stark ausgebaut. Dabei konnten im Jahr 2007 in der Nähe des Geographischen Institutes zusätzliche Laborräume bezogen werden. Schwerpunkt sind dort Sedimentanalysen im Rahmen paläoklimatischer Fragestellungen. Dabei konnten (endlich) auch ein paar alte Geräte ersetzt werden, so etwa Siebmaschine, Trockenschrank und Muffelofen. Die über 30 Jahre alten Geräte sind zwar weiter einsatzfähig, werden aber nur noch selten benutzt. Neu angeschafft wurden ein Rasterelektronenmikroskop, ein C/N-Analyser, ein Lumineszenzdatierungsgerät sowie ein paar weitere analytische „Leckerbissen“.
Unser Boden- und Sedimentlabor an der Erlachstrasse
Seit 2007 verfügen wir über zusätzliche Laborräume für Boden- und Seesedimentanalysen im Zusammenhang mit paläoklimatologischen Fragen. Speziell erwähnenswert sind folgende Geräte und Einrichtungen:
Seesediment- und Paläolimnologielabor